Skandalfilm "Der letzte Tango in Paris" wird zur Serie

·Lesedauer: 1 Min.
Das erotische Kammerspiel "Der letzte Tango in Paris" ist einer der skandalträchtigsten Filme der Kinogeschichte. (Bild: Fox)
Das erotische Kammerspiel "Der letzte Tango in Paris" ist einer der skandalträchtigsten Filme der Kinogeschichte. (Bild: Fox)

Das skandalträchtige Erotikdrama "Der letzte Tango in Paris" schockierte 1972 Hollywood. Nun steht der Film von Bernardo Bertolucci im Mittelpunkt einer Serie.

Offenherzige Nacktheit und eine minutiöse Darstellung des Geschlechtsakts - mit "Der letzte Tango in Paris" (1972) spaltete Italiens Meisterregisseur Bernardo Bertolucci Presse und Publikum. Hauptdarstellerin Maria Schneider erklärte sogar, beim Dreh einer Vergewaltigungsszene sei sie tatsächlich missbraucht worden, man habe ihr vorab nicht gesagt, was mit ihr geschehe. Was wirklich beim Dreh passierte und wie die internationalen Reaktionen ausfielen, soll nun die Serie "Tango" aufarbeiten, wie das US-Branchenportal "Variety" berichtet.

Erzählt wird die Produktion, die in Italien, Frankreich und den USA spielt, aus dem Blickwinkel der damals beteiligten Stars: Maria Schneider, Marlon Brando und Regisseur Bernardo Bertolucci. Auf dem Regiestuhl für die Serie nehmen Lisa Brühlmann ("Killing Eve") und José Padilha ("Narcos") Platz. Innerhalb einer Zeitspanne von 18 Monaten erzählt die Serie von den Geschehnissen vor, während und nach den Dreharbeiten von "Der letzte Tango in Paris". Bereits Anfang 2022 soll "Tango" debütieren.

1972 sorgte Bernardo Bertolucci mit seinem Film "Der letzte Tango in Paris" für Aufsehen. In den Hauptrollen waren Marlon Brando (links) und Maria Schneider zu sehen. (Bild: Keystone/Getty Images)
1972 sorgte Bernardo Bertolucci mit seinem Film "Der letzte Tango in Paris" für Aufsehen. In den Hauptrollen waren Marlon Brando (links) und Maria Schneider zu sehen. (Bild: Keystone/Getty Images)
Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.