Nach dem Skandal: Lars von Trier kehrt nach Cannes zurück

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Nach dem Nazi-Eklat im Jahr 2011 wurde Lars von Trier von den Filmfestspielen in Cannes verbannt. 2018 wird er zurückkehren!

Vor sieben Jahren wurde Lars von Trier (61) in Cannes zur Persona non grate erklärt, doch 2018 will der Regisseur an die Riviera zurückkehren. Sein neuer Film "The House That Jack Built" wird auf den 71. Internationalen Filmfestspielen Weltpremiere feiern, wie der Concorde Filmverleih bekanntgab.

Der Film erzählt die Geschichte eines Serienkillers über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Der Mann betrachtet seine Morde als Kunstwerke, doch da er noch nicht zufrieden ist, wird er immer unvorsichtiger - während die Polizei ihm bereits auf der Spur ist. Zu sehen sind unter anderem Matt Dillon (54, "Wayward Pines"), Uma Thurman (47, "Kill Bill"), Riley Keough (28, "American Honey") und Bruno Ganz (77, "Der Untergang").

Das war vorgefallen

Bei einer Pressekonferenz zu seinem Film "Melancholia" hatte Lars von Trier 2011 für Aufsehen gesorgt. Nach wirren Äußerungen über seine Abstammung hatte er unter anderem erklärt, dass er Hitler verstehen könne. Seine Hauptdarstellerin Kirsten Dunst (35), die neben ihm saß, wollte zu diesem Zeitpunkt am liebsten Reißaus nehmen, wie man klar erkennen konnte. Anschließend wurde der dänische Regisseur auf unbestimmte Zeit von den Filmfestspielen ausgeschlossen. Wegen seiner Äußerungen hatte ihm sogar eine Klage wegen einer möglichen Verharmlosung von Kriegsverbrechen gedroht.

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