Rock: Hier sitzt jedes Riff: Queens of the Stone Age im Velodrom

Die US-Band Queens of the Stone Age.

Sie kanalisieren die exzessive Wucht grollender und keuchender E-Gitarren in treibende Rocksongs. Sie errichten in ihren Konzerten phongewaltige Schallwände. Die kalifornischen Queens Of The Stone Age bringen mit ihrem erdigen, von Bass und Schlagzeug angetriebenen Saiten-Sound Bewegung in noch jeden Saal. Wie am Sonnabend beim Berlin-Konzert im ausverkauften Velodrom. An die 9000 Fans feiern lautstark die Helden des modernen Rock'n'Roll.

Einziges konstantes Bandmitglied ist Sänger und Gitarrist Josh Homme, ein umtriebiger Musiker aus dem kalifornischen Wüstenstädtchen Palm Desert. Er rief bereits während seiner Schulzeit die stilbildende Stoner-Rock-Truppe Kyuss ins Leben. Nach deren Auflösung gründete Homme die Queens Of The Stone Age. Das ist nun auch schon wieder 20 Jahre her.

Als im Velodrom der schwarze Vorhang fällt, schlendern die einzelnen Musiker unter Jubel an ihren Arbeitsplatz. Neben Homme zählen Dean Fertita (Keyboard, Gitarre), Troy Van Leeuwen (Gitarre, Keyboard), Bassist Michael Shuman und Schlagzeuger Jon Theodore zur aktuellen Besetzung. Und mit "If I Had A Tail" vom vor vier Jahren erschienenen Album "…Like Clockwork" treten sie sofort mit Druck in die Pedale.

Verzicht auf Videowände

Sie verzichten auf die heute bei Konzerten dieser Größenordnung nahezu obligatorischen Videowände, setzen dafür auf ein ausgetüfteltes Lichtkonzept, das diesen virtuos krachenden Breitwandsound imposant illuminiert. Auf der Bühne sind zusätzlich leuchtende Stangen platziert, die v...

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