Präsident Mnangagwa bleibt wohl in Simbabwe an der Macht

In Simbabwes Hauptstadt Harare hat die Wahlkommission erst am Ende einer langen Pressekonferenz erste Ergebnisse der Präsidentschaftswahl bekannt gegeben. Nachdem neun von zehn Provinzen des Landes ausgezählt wurden, liegt Präsident Emmerson Mnangagwa deutlich vor seinem Konkurrenten, dem Oppositionsführer Nelson Chamisa.

Experten rechnen mit weiteren Ausschreitungen

Der hatte aber bereits vor der Bekanntgabe angekündigt, dass er das Wahlergebnis im Fall eines Sieges von Mnangagwa anfechten werde - und zwar im Rahmen der Verfassung. Die Opposition in Simbabwe vermutet Betrug bei den Präsidentschaftswahlen.

Experten glauben, dass es zu weiteren Ausschreitungen in dem Land kommen könnte, sollte die Opposition das Ergebnis tatsächlich anfechten. Bereits am Mittwoch wurden bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Protestierenden sechs Menschen getötet,

Die Wahlen waren die ersten Präsidentschaftswahlen seit dem Ende der Herrschaft von Langzeit-Diktator Robert Mugabe.