Silvester: Dom soll bei Lichtinstallation nicht angestrahlt werden

Die Platzfläche wird wie im vergangenen Jahr illuminiert.

Die Lichtkünstler, die die Stadtverwaltung für ihre Silvesterveranstaltung auf dem Roncalliplatz engagieren will, dürfen die Fassade des Doms nicht in ihre Darbietungen einbeziehen. Wie Oberbürgermeisterin Henriette Reker dem Hauptausschuss des Rates am Montag mitteilte, lehnt die Domkirche derartige Aktionen ab. Das Metropolitankapitel habe in einem Vorgespräch über mögliche Lichtinstallationen darum gebeten, „von deren dombezogenen Projektionskomponenten Abstand zu nehmen“, so Reker. Begründet wurde das mit der „in jüngster Vergangenheit getroffenen Entscheidung, den Dom grundsätzlich nicht für säkulare Anlässe als Projektionsfläche zur Verfügung zu stellen“.

Die Verwaltung bereitet eine ähnliche Veranstaltung wie in der vergangenen Silvesternacht vor. Neben einer Illumination der Platzfläche und mehrerer Fronten umliegender Gebäude, soll es ein Musikprogramm geben. Schon zum Jahreswechsel 2016/2017 war die Fassade des Doms nicht für das Lichtspektakel genutzt worden – anders als bei der Licht-und Klang-Installation mit dem Titel Silent Mod, bei der unter anderem das Hauptportal der Kathedrale von Laserstrahlern angeleuchtet wurde.

Die Verwaltung will mit einer Veranstaltung in der Silvesternacht „den Kölnerinnen und Kölnern sowie den Besuchern dieser Stadt und den Medien ein Programm anbieten, das erneut ein deutlich sichtbares Zeichen eines friedlichen und feierlichen Jahreswechsels setzt“. Noch ist nicht entschieden, welchen Lichtkünstler die städtischen Organisatoren beauftragen werden.

In Abhängigkeit von dem Lichtprojekt werde dann das musikalische Begleitprogramm festgelegt, so Reker. „Soweit mit dem Lichtkonzept kompatibel, sollen wie zum Jahreswechsel 2016/17 wieder musikalische Beiträge aus der Kölner Stadtgesellschaft mit einbezogen werden.“...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta