Siemens Healthineers: Rücksetzer sind Kaufchancen

Jochen Kauper
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Siemens Healthineers: Aktie trotzt Gewinnrückgang - das macht Mut

Siemens Healthineers hat im dritten Quartal weniger verdient als im Vorjahr. Dafür sorgten unter anderem Anlaufkosten für das Diagnostiksystem Atellica und Aufwendungen für einen kürzlich an Land gezogenen Automatisierungsauftrag. Nach Steuern ging der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 293 Millionen Euro zurück, wie das
Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz stagnierte wegen negativer Währungseffekte bei 3,3 Milliarden Euro, auf vergleichbarer Basis stand im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von fünf Prozent.

Der Umsatz im dritten Quartal lag etwas über, der Nettogewinn dagegen etwas unter den Erwartungen.
Die Jahresprognose für das bis 30. September laufende Geschäftsjahr wurde bestätigt. Der Umsatz soll um drei bis vier Prozent klettern. Die bereinigte Ergebnismarge soll zwischen 17 und 18 Prozent liegen. Im dritten Quartal erreichte Siemens Helthineers 16 Prozent.

Aktie bleibt Basisinvestment

Trotz der guten Aussichten und der Rallye der Aktie in den vergangenen Wochen ist das Papier nach wie vor moderat bewertet. Das KGV für 2019 beträgt 23. Zudem winkt eine Dividendenrendite von 2,3 Prozent. Sollte die Aktie nach den Zahlen etwas schwächer tendieren, können Anleger zugreifen.