Siebenkampf-Heldin Schäfer peilt Olympia-Gold an

Carolin Schäfer holte die erste deutsche Medaille bei der WM in London

Nach ihrer Silbermedaille im Siebenkampf bei der WM in London peilt Carolin Schäfer für die kommenden Jahre den Schritt aufs oberste Treppchen an - spätestens bei Olympia 2020 in Tokio.

Auf die Frage, ob sie die belgische Weltmeisterin Nafissatou Thiam künftig schlagen und den deutschen Rekord von Sabine Braun verbessern könne, gibt sie sich kämpferisch.

"Das hört sich doch eigentlich nach zwei guten Aufgaben für die Zukunft an", sagte Schäfer in der ARD. "Das ist sehr machbar, würde ich sagen. Ich stelle mich auf jeden Fall der Herausforderung."

Ihr Lebensmotto hat sie auf die Innenseite ihres rechten Oberarms tätowieren lassen. 'Ich gebe mein Leben im Austausch dafür, was ich hoffe zu erreichen', prangt darauf in englischer Schrift. 

Olympiaringe auf dem Schlüsselbein

"Den habe ich schon sehr lange und zeigt die Investition des Sports und dass man am Ende die Belohnung dafür zurückbekommt", verrät die 25-Jährige.

Zwei verschiedene Tattoos hat sie sich erst kürzlich stechen lassen. "Eines auf dem Schulterblatt, das ist der Rocky-Balboa-Spruch. Dass man besser zurückkommen muss, als man hingefallen ist", sagt Schäfer. 

"Und die olympischen Ringe habe ich mir aufs Schlüsselbein verewigen lassen."