Sieben Schauspieler, die den furchtbaren Rezensionen ihrer Filme zustimmen

Als Regisseur Matthew Cullen über den rekordverdächtigen Flop seiner Adaption von Martin Amis‘ „London Fields“ sagte, dass er allen schlechten Kritiken zustimme, begannen wir uns an all die anderen aufrichtigen Filmschaffenden zu erinnern, die zugegeben haben, dass ihre Filme schlecht sind.

Manchmal klingen sie dabei härter als die Kritiker, die ihre Projekte so schlecht bewertet haben. Hier sind ein paar unserer Favoriten.

Brad Pitt – Vertrauter Feind

„Ein zusammengeschustertes Durcheinander aus widersprüchlichen Tönen“, sagte “TheMovieReport” über den Kinostart von Vertrauter Feind und Brad Pitt war geneigt, indirekt zuzustimmen.

„Nun, wir hatten ein tolles Drehbuch, aber das wurde aus verschiedenen Gründen verworfen. Sich spontan etwas auszudenken, während man dreht – oh Gott, was für ein Druck! Es war lächerlich. Es war der unverantwortlichste Filmdreh – wenn man das überhaupt so nennen kann – den ich je erlebt habe.“

Sylvester Stallone – Stop! Oder meine Mami schießt!

„Ich lachte gelegentlich, aber vor Schmerzen“, schrieb “The Spectator”. Stallone stimmte zu, dass der Film Schmerzen verursache und als Foltermethode eingesetzt werden sollte. Echt jetzt.

„Ich habe ein paar echt schreckliche Filme gemacht. „Stop! Oder meine Mami schießt! War der schlimmste”, sagte Stallone. “Wenn du jemals willst, dass jemand einen Mord gesteht, dann lass ihn oder sie diesen Film ansehen. Nach 15 Minuten werden sie alles gestehen.“

Mickey Rourke – Passion Play

Mickey Rourke war den Kritikern einen Schritt voraus, indem er sich über Passion Play noch vor dessen Erscheinen ausließ, einen Film, in dem er eine Affäre mit einer Stripperin mit Engelsflügeln hat, die von Megan Fox gespielt wird (es ist ein seltsamer Film, okay?). Er sagte: „Schrecklich. Ein weiterer schrecklicher Film. Aber wissen Sie, im Laufe einer Karriere mit vielen Filmen macht man Dutzende schlechte.“

Die Kritiker stimmten zu (obwohl sie fanden, dass Rourke mit seiner Beschreibung nicht weit genug ging): „Mickey Rourke machte vor Kurzem Schlagzeilen, als er Passion Play einen schrecklichen Film nannte – eine Aussage, die am meisten durch ihre Untertreibung heraussticht“, sagte “LA Weekly”.

Shia LaBeouf – Transformers – Die Rache

„Es ist, als würde Michael Bay sagen: ‘Du glaubst, ich habe zuvor schon Dinge vergeigt? Ha-ha. Warte, bis du das siehst“, sagte “At the Movies”, was eine typische Aussage zu einem Film ist, der so schlecht ist, dass selbst die Beteiligten ihn hassen.

Shia LaBeouf erweiterte die obige Reaktion eloquent, fast so, als habe sie sie gelesen: „Wir haben uns verstrickt“, sagte er. „Wir versuchten, etwas Größeres zu schaffen. Das passiert bei Fortsetzungen. Es ist so, wie toppt man den ersten? Man muss etwas noch Besseres machen. Mike [Bay] machte so viel, dass es zu viel wurde. Ich glaube, der Film verlor seinen Anker…Die Beziehungen gingen ein wenig verloren. Und wenn man diese Beziehungen nicht hat, dann ist der Film sinnlos. Dann sind es nur ein paar Roboter, die sich bekämpfen.“

Sam Worthington – Terminator: Die Erlösung

„Ein chaotisches, ohrenbetäubendes, intelligenzbeleidigendes Durcheinander, ein erdrückendes Versagen in fast allen Bereichen“, schrieb “Time Out”.

Worthington stimmte zu, was die Beleidigung der Intelligenz angeht, allerdings fand er, dass der Film LAUTER hätte sein müssen.

„Wenn ein Zehn-Tonnen-Roboter aus der Tankstelle kommt, dann würden wir ihn verdammt nochmal hören!” sagte er. Und ich habe das übersehen. Also sagte ich mir: ‚Ich muss ein bisschen besser sein, wenn ich meine Drehbücher anschaue!‘ Das macht mir ein bisschen Druck, denn ich fühle mich wie ein Idiot, dass ich nichts zu McG gesagt habe.”

Jennifer Lawrence – Passengers

„‚Passengers ist ein Film, der faszinierend beginnt, bevor er zu einigen der gruseligsten Storytelling-Entscheidungen seit langem führt, aber mit dem dringenden Bedürfnis, das Unbegründbare irgendwie zu begründen“, schrieb “FanBoyNation”.

Star Jennifer Lawrence schien den Film nach diesen Kritiken in einem völlig neuen Licht zu sehen. Um fair zu sein, die Handlung vom Film involviert ein männliches Liebesobjekt, das eher wie ein Stalker wirkt, als wie jemand, mit dem man tatsächlich ausgehen würde.

„Ich bin von mir selbst enttäuscht, dass es mir nicht aufgefallen ist. Ich fand das Drehbuch toll – es war diese verruchte, komplizierte Liebesgeschichte. Es war definitiv kein Misserfolg. Ich schäme mich absolut nicht dafür. Da war einfach einiges, von dem ich wünschte, ich hätte es mir genauer angeschaut, bevor ich zusagte.”

Mark Wahlberg – The Happening

Seien wir ehrlich, niemand mag The Happening – aus zu vielen Gründen, um sie hier aufzuzählen.

Die Comedy-Filmseite “The Shiznit” sieht das Problem beim Star des Films: „Wahlberg ist grauenvoll, so hölzern wir die Bäume, die ihn terrorisieren.“

Marky Marks Reaktion? „Verdammte Bäume, Mann. Pflanzen. Scheiß drauf.“

Wir hätten es nicht besser sagen können.

Sam Ashurst