Keine Lust auf die Rolle als First Lady? Melania Trump wehrt sich gegen Vorwürfe

Melania Trump tritt nicht so offensiv in Erscheinung wie ihre Vorgängerin. (Bild: AP Photo)

Laut eines Artikels des US-Magazins „Vanity Fair“ hatte Melania Trump keine Lust, First Lady der USA zu werden. Ein Insider soll dem Blatt diese Info zugetragen haben. Nun attackiert eine Pressesprecherin von Melania Trump die „liberalen Medien“.

Über eine „ungewöhnliche Ehe“ und die „rätselhafteste First Lady“ in der modernen politischen Geschichte schrieb das Magazin „Vanity Fair“ unlängst. In der Reportage über Melania Trump kamen unter anderem der Politberater Roger Stone und ein anonymer Freund der Trump-Familie zu Wort. Conclusio des Artikels: Melania Trump wollte nie wirklich First Lady werden.

Nun reagierte eine Pressesprecherin der 47-Jährigen auf die Veröffentlichung. Gegenüber CNN sagte sie: „Wieder einmal hat ein Teil der liberalen Medien, diesmal ‚Vanity Fair‘, eine Story mit falschen Behauptungen publiziert und keine Quellen angegeben.“ Dabei geht es vor allem um den ominösen und nicht näher genannten „langjährigen Freund“ der Trumps.

Die Trumps sprechen im Gegensatz zu den Obamas kaum über ihre Ehe. (Bild: AP Photo)

Der soll dem Blatt gesagt haben: „Das ist nicht etwas, das sie wollte. Und es ist nichts, von dem er jemals dachte, dass er es gewinnen würde.“ Den Aussagen zufolge hatte Donald Trump nie damit gerechnet, Präsident der USA zu werden – und Melania Trump ebenso wenig. Außerdem sagte die anonyme Quelle: „Sie wollte das nicht auf Biegen und Brechen. Ich glaube nicht, dass sie dachte, dass das jemals passieren würde.“ Außerdem sollen Freunde über sie gesagt haben, sie werde nur langsam warm mit dem neuen Job.

In dem Statement hat die Pressesprecherin auch gleich einen Tipp parat, worauf sich „Vanity Fair“ in Zukunft konzentrieren sollte: „Als ein auf Frauen zugeschnittenes Magazin ist es beschämend, weiterhin anzügliche und falsche Berichte zu schreiben, die dazu gedacht sind, Mrs. Trump herabzuwürdigen, anstatt über ihre positive Arbeit als First Lady, unterstützende Ehefrau und Mutter zu berichten.“

Das Statement schloss mit den Worten: „Wie schon so oft in der Vergangenheit erwähnt, fühlt sie sich in ihrer Rolle geehrt.“