Sicherheitsbedenken bei Coinsecure: Bitcoin “verschwunden”

Phillip Horch

Coinsecure, eine der größten Börsen Indiens, vermeldet einen Diebstahl von Bitcoin. In einem Schreiben wendet sich der CEO der Börse an die Cyber-Polizei des Landes und macht ihren CSO für das Fehlen von 438,318 Bitcoin verantwortlich. Auf ihrer eigenen Homepage verwickelt sich die Börse dabei bereits in Widersprüche, indem sie Bitcoin und Bitcoin Gold verwechselt.

Auch wenn es der Name der Börse vielleicht vermuten lassen würde, ganz so sicher scheint Coinsecure nicht zu sein. Wie man der Homepage von einer der größten Börsen Indiens entnehmen kann, kamen kürzlich gut 438 Bitcoin abhanden. Diese Menge an Coins, die beim aktuellen Bitcoin-Kurs ungefähr 3 Millionen Euro wert sind, soll anscheinend der CSO der Börse entwendet haben.

In einer Anklageschrift, die der Cyber-Polizei Neu Delhis vorliegt, macht der CEO von Coinsecure den CSO für den Diebstahl verantwortlich. Demnach seien die Einzigen, die Zugriff auf die Private Keys haben, CSO Dr. Amitabh Saxena und CEO Mohit Kalra.

Viele Unklarheiten

Auf ihrer Website betont die Börse in einer Meldung vom 12. April ferner, dass das System der Börse zu keinem Zeitpunkt angegriffen worden sei. Vielmehr seien die Coins verlorengegangen, als Dr. Amitabh Saxena Bitcoin Gold an die Kunden „verteilen“ wollte. Danach berichtete er offenbar, dass die Coins „verschwunden“ seien. Laut der Meldung kamen sie abhanden, nachdem er die Private Keys ausgelesen habe.

Bisher ist es unklar, um welche Coins es tatsächlich handelt. In der Anklageschrift, die der Cyber-Polizei Neu Delhis vorliegt, ist von Bitcoin die Rede. In ihrem Blogpost hingegen beklagt Coinsecure den Verlust von Bitcoin Gold.

Um zu vermeiden, dass Dr. Amitabh Saxena das Land verlässt, fordert der Mohit Kalra, dass die zuständige Behörde seinem ehemaligen Kollegen den Pass entzieht.

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Source: BTC-ECHO

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