Vingegaard mit Machtdemonstration

Vingegaard mit Machtdemonstration
Vingegaard mit Machtdemonstration

Zum Abschluss der Pyrenäen-Trilogie kommt es noch einmal zu einem Showdown im Kampf um das Gelbe Trikot und einem Höhepunkt der 109. Tour de France.

Die 143,2 km von Lourdes nach Hautacam haben es in sich. Nach knapp 60 km auf flachem Terrain wird dem Fahrerfeld alles abverlangt. Am besten kam Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma) mit den Gegebenheiten zurecht und holte sich den Tagessieg. Wenige Kilometer vor dem Ziel setzte er zu einem beeindruckenden Sprint an, dem auch Tadej Pogacar (UAE Team Emireates) nicht folgen konnte.

Bitter aus deutscher Sicht: Mit dem Sieg in Hautacam sicherte sich der Däne auch das Bergtrikot. Simon Geschke wird wahrscheinlich als zweiter dieser Spezialwertung in Paris ankommen.

18. Etappe: Lourdes - Hautacam (143,2 km)

Erst geht es hinauf zum Col d‘Aubisque, einem Berg der höchsten Kategorie.

16,4 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,1 Prozent sind zu bewältigen.

Es folgt die Tour-Premiere am Col de Spandelles (1. Kategorie) mit einem Profil, das dem ersten Anstieg des Tages ähnelt.

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Zum Abschluss wartet die Bergankunft der höchsten Kategorie in Hautacam, die 1994 zum ersten in Angriff genommen wurde. Insgesamt endet dort auf 1520 Metern Höhe zum siebten Mal eine Tour-Etappe.

Auf den 13,6 km Anstieg werden den Fahrern in der dritten Woche der Frankreich-Rundfahrt die letzten Kraftreserven abverlangt.

Beim letzten Besuch in Hautacam im Jahr 2014 siegte Vincenzo Nibali. Es war sein vierter Tagessieg bei der damaligen Tour, die der Hai von Messina am Ende nach 18 Tagen im Gelben Trikot gewann.

Wer sind die Favoriten der Tour?

Der ganz große Favorit auf den Gesamtsieg hieß - bis zu seinem Einbruch auf der 11. Etappe - Tadej Pogacar. Der slowenische Titelverteidiger vom Team UAE Emirates ist im Normalfall kaum zu schlagen.

Das Ausnahmetalent aus der Oberkrain wurde 2020 zweitjüngster Tour-Sieger der Geschichte, im Vorjahr jüngster Doppel-Champion - nun winkt der „Threepeat“.

Mit dem Dänen Jonas Vingegaard und dem Franzosen Romain Bardet waren auf der 11. Etappe aber zwei Fahrer zwischenzeitlich vorbeigezogen. Seitdem ist das Rennen wieder offen.

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