Shiffrin beim Comeback nur von Vlhova geschlagen

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Skistar Mikaela Shiffrin hat sich beim Comeback nach 300 Tagen in starker Verfassung zurückgemeldet, ihren 67. Weltcupsieg aber verpasst.

Beim ersten Saisonslalom im finnischen Levi musste sich die Amerikanerin mit Platz zwei und 18 Hundertstelsekunden Rückstand auf ihre slowakische Dauerrivalin Petra Vlhova geschlagen geben. Vlhova feierte ihren vierten Slalomsieg in Serie.

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Die 25-jährige Shiffrin, die sich im Frühjahr nach dem Unfalltod ihres Vaters Jeff aus dem Renngeschehen zurückgezogen hatte, fuhr zwei blitzsaubere Läufe, ließ aber noch ein wenig die alte Aggressivität vermissen.

Shiffrin emotional nach Comeback

Bereits beim Interview nach dem ersten Durchgang waren ihr bei der ARD die Tränen gekommen.

"Ich will eigentlich nicht so emotional sein. Ich bin einfach glücklich. Beim Skifahren hatte ich das Gefühl, dass es wirklich Spaß macht", sagte die viermalige Levi-Siegerin, die wegen Rückenproblemen den Saisonstart im Oktober in Sölden ausgelassen hatte.

Neben Shiffrin blieb nur die Österreicherin Katharina Liensberger (+0,57) innerhalb von einer Sekunde Rückstand auf Vlhova, Gewinnerin des Slalom-Weltcups des Vorwinters. Beste Deutsche am Berg Levi war Lena Dürr (Germering) auf Rang 17 (+2,89).

"Im Steilen ist einfach viel mehr drin, ich muss viel aggressiver werden", meinte die 29-Jährige in der ARD.

Andrea Filser holte als 23. (+3,44) zum zweiten Mal in ihrer Karriere und zum ersten Mal seit Ofterschwang im März 2013 (23.) Weltcup-Punkte. Marina Wallner kam auf Rang 24 (+3:47). Die weiteren vier DSV-Starterinnen hatten den zweiten Durchgang der besten 30 verpasst.

Am Sonntag steht in Levi ein weiterer Frauen-Slalom an.