Shell-Aktie: Höheres Ergebnis = höhere Dividende = mehr Aktienrückkäufe

Bei der Shell-Aktie (WKN: A3C99G) standen zuletzt frische Quartalszahlen an. Im Endeffekt spiegelt der Titel bereits die Intention wider. Das Ergebnis fiel erneut sehr hoch und zufriedenstellend aus. Dadurch ist mehr Raum für die Dividende und auch für Aktienrückkäufe vorhanden.

Fangen wir vielleicht mit den für Einkommensinvestoren wichtigen Fakten an: Das Management der Shell-Aktie plant, die Dividende je Aktie um 15 % im Vergleich zu vorher zu erhöhen. Unter der Voraussetzung, dass das Board dieser Maßnahme zustimmt, soll es bereits im vierten Quartal wirksam werden. Außerdem gibt es im vierten Quartal 4 Mrd. US-Dollar zusätzlich für Aktienrückkäufe, die gleichsam in diesem Zeitraum abgeschlossen sein sollen.

Aber blicken wir auch auf die operativen Zahlen, die das Management präsentiert hat. Übrigens, auch interessant: Im Rahmen der Quartalszahlen gab der Konzern bekannt, dass Wael Sawan den scheidenden CEO Ben van Beurden ab dem neuen Jahr 2023 im Amt beerben soll. Aber nun zu den Zahlen!

Shell-Aktie: Ergebnisse, die höhere Dividende und Rückkäufe ermöglichen!

Wie mir mit Blick auf die Shell-Aktie und die Ergebnisse feststellen können, hat es erneut milliardenschwere Ergebnisse und freie Cashflows gegeben. So lag das Konzernergebnis bei bereinigt bei 9,45 Mrd. US-Dollar. Das bereinigte EBITDA schaffte es sogar auf 21,5 Mrd. US-Dollar. Erneut schlugen die hohen Ölpreise auf diese Kennzahlen durch.

Erwartungsgemäß ist das Upstream-Segment mit einem Ergebnis von rund 5,9 Mrd. US-Dollar maßgeblich für diese Entwicklung verantwortlich. Aber auch das Erdgas-Segment entwickelt sich zu einer Value-Maschine, die rund 2,4 Mrd. US-Dollar Ergebnis ermöglicht hat. Insgesamt ein solides Ergebnis, das leicht unter dem des zweiten Quartals gelegen hat. Aber trotzdem: Das ist kein Beinbruch.

Der Cashflow lag im dritten Quartal bei 12,5 Mrd. US-Dollar, was ebenfalls sehr solide ist. Hier hat sogar der Integrated Gas-Bereich mit über 6,6 Mrd. US-Dollar einen erheblichen Anteil des Cashflows ermöglicht. Im Bereich des Upstreams schaffte es die Shell-Aktie auf 8,3 Mrd. US-Dollar, der jedoch höher gewesen ist. Investitionen in den Bereich der erneuerbaren Energien von über 8 Mrd. US-Dollar zeigen, dass das Management jedoch nicht nur Kapital an die Investoren auszahlt, sondern auch in die eigene Konzernzukunft investiert.

Eine Menge Value in Zeiten hoher Ölpreise

Wenig überraschend liefert die Shell-Aktie in Zeiten hoher Ölpreise jede Menge Renditepotenzial. Sowohl der Cashflow als auch die Ergebnisse sind stark. Entscheidend ist für mich, dass das Management jedoch nicht nur weiter die Dividende je Aktie erhöht und in Aktienrückkäufe investiert. Nein, sondern zeitgleich auch Investitionen in den Bereich der erneuerbaren Energie tätigt.

Nach der voraussichtlichen Dividendenerhöhung dürfte die Dividendenrendite der Shell-Aktie bei ca. 4,1 % liegen. Ob das für dich ausreichend attraktiv ist? Entscheide selbst … aber natürlich auch mit Blick auf diese Zahlen.

Der Artikel Shell-Aktie: Höheres Ergebnis = höhere Dividende = mehr Aktienrückkäufe ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2022