Sexy und seriös zugleich: Emily Ratajkowski verteidigt sich

Das US-Model Emily Ratajkowski sieht sich selbst als Feministin. (Bild: AP Photo)

Sie ist für ihre sexy Instagram-Fotos bekannt, zeigt sich bevorzugt freizügig und geht offen mit ihrer Sexualität um. Gleichzeitig setzt sich Emily Ratajkowski für Frauenrechte ein. Für einige ihrer Kritiker ist das jedoch unvereinbar. Nun verteidigte das Model seine Art und Weise, sich zu präsentieren.

Bekannt wurde Ratajkowski, als sie 2013 nackt durch das „Blurred Lines“-Video des US-Sängers Robin Thicke spazierte. Seitdem zeigt sich die schöne Brünette regelmäßig sexy und verführerisch bei Instagram. Zuletzt rekelte sie sich in Dessous auf einem Tisch und beschmierte sich für ein Video für den „Love Magazine“-Adventskalender mit Pasta und Soße.

Der britische Moderator und Autor Piers Morgan fand daran jedoch überhaupt keinen Gefallen. Auf Twitter ätzte er: „Das ist Emily Ratajkwoski, wie sie ‚für Feminismus wirbt’. Irgendwo auf dieser Welt übergibt sich gerade Emmeline Pankhurst.“ Bei Letzterer handelt es sich um eine feministische britische Ikone. Außerdem nannte er das Model in seiner Sendung “Good Morning Britain” ein „globales Flittchen“. Doch das ließ die 26-Jährige nicht auf sich sitzen.

Der britische Reporter Piers Morgan ist kein Fan von Emily Ratajkowski. (Bild: AP Photo)

In einem Interview mit „Grazia“ bezeichnete sie das Verhalten des Moderators als Sexismus. Die Annahme, dass ein sexy Auftreten automatisch patriarchal sei, teile Ratajkowski nicht. „Es kann junge Frauen, die das als ihre Ausdrucksweise sehen, wirklich eingrenzen. Dass jemand ihnen sagt, sie können das nicht tun, ist unterdrückend.“ Sie findet, dass Frauen heutzutage immer noch in Schubladen gesteckt werden.

Sich selbst beschreibt sie dabei als facettenreich. Sie könne in einem Moment mit ihren Freunden herumalbern und sich im nächsten als die verführerischste Frau der Welt fühlen. Ratajkowski: „Und das ändert nichts am Kern meiner Ideale oder daran, was ich zu sagen habe. Nur weil jemand sexuell sein kann, heißt das nicht, dass er nicht auch seriös sein kann.“ Das dürften ihre 15,9 Millionen Instagram-Follower auch so sehen!