Sexuelle Übergriffe: Donald Trumps Pressesprecherin sorgt für Eklat

Sexuelle Übergriffe: Donald Trumps Pressesprecherin sorgt für Eklat

Mehrere Frauen haben Donald Trump der sexuellen Belästigung beschuldigt. In einem Pressebriefing reagiert Sprecherin Sarah Huckabee Sanders auf die Vorwürfe – und bringt einmal mehr Journalisten und Twittergemeinde gegen sich auf.

Der Fall "Harvey Weinstein" sorgt nicht nur in Hollywood für Aufruhr. Dass der Filmmogul jahrzehntelang Frauen sexuell belästigt und missbraucht haben soll, bringt nun auch Donald Trump erneut in Bedrängnis. Eine Reporterin nahm den Skandal zum Anlass, die Pressesprecherin des US-Präsidenten mit den Vorwürfen gegen Trump zu konfrontieren.

Während des Wahlkampfes hatten zahlreichen Frauen den Republikaner sexueller Übergriffe bezichtigt. "Ist es die offizielle Haltung des Weißen Hauses, dass diese Frauen lügen? ", fragt die Journalistin am Freitag. Sarah Huckabee Sanders Antwort lautet daraufhin: "Ja, wir haben uns hier von Anfang an klar ausgedrückt und der Präsident hat dazu schon Stellung bezogen".

Angesichts der hohen Anzahl an Personen – über zwanzig Frauen meldeten sich zu Wort – für viele Twitter-User ein Affront.

"Nächste Woche wird Trump den Spieß umdrehen und nicht nur behaupten, dass diese Frauen lügen, sondern dass sie ihn sexuell belästigt haben", zwitschert ein Kritiker wütend.

"Meine offizielle Haltung: Jeder im Weißen Haus lügt", heißt es in einem anderen Tweet.

Und die Journalistin Lauren Duca notiert auf dem Kurznachrichtendienst: "Der Kampf gegen sexuelle Belästigung und Missbrauch kann nicht erfolgreich sein, solange Donald Trump im Amt ist."