Seriengründer Jan Beckers legt eigenen Fintech-Fonds auf

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Jan Beckers baute den Company Builder Finleap auf.
Jan Beckers baute den Company Builder Finleap auf.

Geld an der Börse anlegen und dabei gezielt auf den Boom junger Finanzfirmen setzen: Das möchte Jan Beckers, Berliner Seriengründer und Kopf der Startup-Schmiede Finleap, mit einem neuen Fonds ermöglichen.

Global Fintech Leaders spezialisiert sich laut dem Branchenportal Finance Forward auf aussichtsreiche Startups in der Finanz- und Versicherungsbranche. Um die Auswahl kümmert sich Beckers gemeinsam mit seinem Team. Infrage kommen demnach beispielsweise Smartphone-Banken, Kreditplattformen oder Kryptobörsen wie Coinbase.

Erster Fonds erzielte kräftiges Plus

„Die Corona-Pandemie ist ein Treiber für den Sektor“, sagte Beckers gegenüber Finance Forward. Banken und Verbraucher hätten erkannt, dass Finanzgeschäfte auch umfassend digital funktionieren. Entsprechend groß sei das Potenzial für die künftige Wertentwicklung des Fonds. Wie hoch die Einlagen zum Start sind, sagte Beckers nicht. Seine Vorerfahrung dürfte dem 38-Jährigen allerdings einen Vertrauensvorschuss geben.

Zum einen kennt Beckers die Fintech-Branche als Gründer der Startup-Schmiede Finleap gut. Der Berliner Inkubator brachte in den vergangenen Jahren einige namhafte Fintechs hervor, darunter etwa den Infrastruktur-Anbieter Solarisbank oder das Geschäftskonten-Startup Penta.

Zum anderen startete Beckers bereits vor zwei Jahren mit Global Internet Leaders einen ersten Anlagefonds mit Fokus auf Internetfirmen. Dieser erzielte seitdem eine Rendite von rund 379 Prozent. Fintech-Unternehmen wie etwa die russische Smartphone-Bank Tinkoff oder der chinesische Onlinebroker Futu erwiesen sich dabei als Werttreiber. Mit dem neuen Fintech-Fonds will Beckers diesen Trend im größeren Stil fortsetzen.

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