Berliner Champions: Benny Sensenschmidt ist Berlins bester Pfeilewerfer

Benny Sensenschmidt

Berlin.  Wenn das Wetter besser gewesen und der Freund seines Vaters damals nicht zu spät gekommen wäre: Wer weiß, ob Benny Sensenschmidt dann jemals den Weg zum Dartsport gefunden hätte. Kurz nach der Wende wartete er mit seinem Vater auf einen Bekannten, als es anfing zu regnen und die beiden Schutz suchten in einer nahegelegenen Lokalität. Dort stand einer dieser Dartautomaten. "Wir konnten eigentlich beide nicht spielen", erinnert sich Sensenschmidt, denn solche Automaten kannten er und sein Vater aus der DDR nicht.

Trotzdem faszinierte sie das Spiel. Und als der damals Achtjährige es dann auch noch irgendwie fertigbrachte, mit dem letzten Pfeil ins Zentrum der Scheibe zu treffen, ins sogenannte Bullseye, da war es um ihn geschehen. "Da hat mich die Lust auf Dart so richtig gepackt", sagt er.

Zuhause hängte er sich ein Brett an die Wand und trainierte fleißig. Heute beherrscht Benny Sensenschmidt die Dartpfeile wie kaum ein anderer in der Stadt. Bei neun Berliner Ranglistenturnieren in diesem Jahr erreichte er acht Mal das Finale, sein schlechtestes Ergebnis war ein dritter Platz. Einst mischte er sogar auf der Pro-Tour der Professional Dart Corporation (PDC) mit, schlug dort sogar schon einmal den Belgier Kim Huybrechts, einen der besten Dartspieler der Welt.

Ständige Regeländerungen vom Verband

Bis 2015 war der gebürtige Lichtenberger, der inzwischen allerdings in Oranienburg lebt, auch für die deutsche Nationalmannschaft aktiv und startete unter anderem beim World Cup. Mittlerweile...

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