Serie A: Videobeweis auch in Italien umstritten

Der Videobeweis sorgt auch in Italiens Fußball für hitzige Diskussionen. Neben Gianluigi Buffon (Juventus Turin) äußerte nach dem zweiten Spieltag der Serie A auch der argentinische Fußball-Nationalspieler Diego Perrotti (AS Rom) seinen Unmut. "Der Videoassistent ist in unserem Fall nicht gut angewendet worden. Wir sind verärgert", sagte der 29-Jährige, ohne explizit auf die fragliche Situation einzugehen.

Der Videobeweis sorgt auch in Italiens Fußball für hitzige Diskussionen. Neben Gianluigi Buffon (Juventus Turin) äußerte nach dem zweiten Spieltag der Serie A auch der argentinische Fußball-Nationalspieler Diego Perrotti (AS Rom) seinen Unmut. "Der Videoassistent ist in unserem Fall nicht gut angewendet worden. Wir sind verärgert", sagte der 29-Jährige, ohne explizit auf die fragliche Situation einzugehen.

Zwölfmal war der Videobeweis an den ersten beiden Spieltagen zum Einsatz gekommen, Buffon beanstandete dabei "viel zu viele Spielunterbrechungen". Und auch Schiedsrichterchef Nicola Rizzoli meinte: "Wir müssen dafür sorgen, dass er weniger gebraucht wird. Man kann nicht bei jedem Zweifelsfall auf den Videobeweis zurückgreifen."

Der nationale Verband FIGC und die Liga rechtfertigten hingegen die Einführung der Technologie. "Der Verband und seine Schiedsrichter unterstützen die Entscheidung, den Videoassistenten weiter einzusetzen, da er bereits bewiesen hat, dass er eine wichtige Unterstützung für die Referees sein kann", hieß es aus dem Hauptquartier der FIGC in Rom.

Zudem sagte Stefano Pioli, Trainer des AC Florenz: "Ich bin sicher, dass der Videoassistent die Spannungen, denen die Schiedsrichter unterzogen werden, reduzieren kann." Und auch Roberto Rosetti, der Verantwortliche für die Einführung des Videobeweises, äußerte sich positiv. "Wir stehen vor dem Beginn einer neuen Ära", so Rosetti. Die positiven Auswirkungen seien evident.

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