Serie A: Lazio-Fans reichen Sammelklage gegen Schiedsrichter ein

Fans des italienischen Erstligisten Lazio Rom haben eine Sammelklage gegen den Schiedsrichter Piero Giacomelli und den Video-Assistenten Marco Di Bello eingereicht. Die beiden Unparteiischen waren beim Serie-A-Spiel Lazio- FC Turin am 11. Dezember im Einsatz.

Fans des italienischen Erstligisten Lazio Rom haben eine Sammelklage gegen den Schiedsrichter Piero Giacomelli und den Video-Assistenten Marco Di Bello eingereicht. Die beiden Unparteiischen waren beim Serie-A-Spiel Lazio-FC Turin am 11. Dezember im Einsatz.

Die Römer hatten die Heimpartie 1:3 verloren, die Begegnung sei durch schwere Schiedsrichterfehler belastet und im Ausgang beeinflusst worden, so die Fans. So habe es unter anderem einen nicht korrekten Platzverweis für den ehemaligen Dortmunder Profi Ciro Immobile aufseiten von Lazio gegeben. Dabei hätte ihm laut der Tifosi eigentlich ein Elfmeter zugesprochen werden müssen.

Die Sammelklage, die bei der Ziviljustiz von einer angesehenen römischen Rechtsanwaltskanzlei eingereicht wurde, bezieht sich auf die Verletzung des Rechts der Tifosi, "ihre sportliche Leidenschaft frei von illegaler Beeinflussung" zu erleben.

Laut der Tifosi sollte das "Prinzip der Verantwortung" in Bezug auf die Leistungen der Schiedsrichter gelten. Ein Spiel dürfe nicht wegen offenkundiger Fehlentscheidungen der Schiedsrichter im Ausgang beeinflusst werden, hieß es in der Sammelklage.

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