Serie A: Italien: Berater Raiola attackiert Milan

Zwischen dem mächtigen italienischen Spielerberater Mino Raiola und dem AC Milan ist der Streit eskaliert. In einer Presseerklärung attackierte Raiola Milans Sportdirektor Massimiliano Mirabelli, der ihn wegen seines Einflusses auf den Torwarttalent Gianluigi Donnarumma als "Übel" bezeichnet hatte.

Zwischen dem mächtigen italienischen Spielerberater Mino Raiola und dem AC Milan ist der Streit eskaliert. In einer Presseerklärung attackierte Raiola Milans Sportdirektor Massimiliano Mirabelli, der ihn wegen seines Einflusses auf den Torwarttalent Gianluigi Donnarumma als "Übel" bezeichnet hatte.

"Mirabelli hat ein persönliches Problem mit mir und nutzt Donnarumma aus, um mich zu attackieren", schrieb Raiola. Zugleich dementierte Donnarumma, jemals behauptet zu haben, dass er vor der Unterzeichnung seines neuen Vertrags bei Milan unter psychologischem Druck gesetzt worden sei.

"Ich habe weder gesagt noch geschrieben, dass ich bei der Vertragsunterschrift moralische Gewalt erlitten habe", schrieb Donnarumma auf Instagram. Italienische Medien hatten berichtet, dass Raiola, den erst im vergangenen Juli bis 2021 verlängerten Vertrag des 18-Jährigen bei Milan wegen "Verletzung der Moral" annullieren wolle.

Mirabelli: "Wissen woher das Übel kommt"

Mirabelli sparte daraufhin nicht mit Kritik an Raiola, den er als "Showman" bezeichnete. "Es ist nicht Donnarummas ganze Schuld. Wir wissen, woher das Übel kommt. Wir hoffen, in den nächsten Monaten das Problem zu lösen", kommentierte Mirabelli: "Donnarumma hat nie seinen Willen signalisiert, Milan zu verlassen, ansonsten hätte er nicht den Vertrag bis 2021 verlängert. Wenn Donnarumma weggehen will, muss er uns darum bitten. Wir werden die Bedingungen für den Transfer stellen. Wir lassen uns von niemandem würgen."

Hintergrund der Aktion ist angeblich der Versuch des international umtriebigen Beraters Raiola, der unter anderen auch die Superstars Paul Pogba oder Zlatan Ibrahimovic vertritt, seinen Schützling im kommenden Sommer ablösefrei zum französischen Top-Klub Paris St. Germain zu transferieren.

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