Seltenes Naturereignis: In der Sahara hat es geschneit

Jetzt hat die Kältewelle auch die Sahara erreicht! Zum vierten Mal innerhalb von 37 Jahren hat es in der größten Trockenwüste der Welt geschneit, das meldete der Sender „Euronews“.

Ein Wintersturm brachte laut der Nachrichtenwebsite „TSA Algerie“ in den Morgenstunden des 7. Januar Frost und Kälte in die roten Dünen und bedeckte sie mit einer 40 Zentimeter dicken Schicht Schnee. Doch bereits am Abend begannen die ersten Schneemassen wieder zu schmelzen und waren bis zum Nachmittag des folgenden Tages dann gänzlich verschwunden.

In der Sahara gab es in den Morgenstunden des 7. Januar ganze 40 Zentimeter Schnee. (Bild: Reuters)

Einige Schaulustige wollten sich dieses seltene Naturschauspiel nicht entgehen lassen. Sie reisten mit ihren Kameras in die Nähe der algerischen Stadt Aïn Séfra und veröffentlichten die unglaublichen Fotos in den sozialen Netzwerken.


Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes herrschen in der algerischen Stadt im Januar normalerweise um die sechs Grad Celsius. Verantwortlich für die eisigen Temperaturen ist das aktuelle Hochdruckgebiet über Europa, das derzeit auch in Nordafrika, Spanien und Portugal für ungewöhnlich eisige Temperaturen sorgt.