Seltene, 1850 Jahre alte römische Münze mit Göttin Luna im Meer gefunden

Seltene, 1850 Jahre alte römische Münze mit Göttin Luna im Meer gefunden

Im Meer vor Haifa, in Nordisrael, ist im Meer eine seltene römische Münze entdeckt worden, die "extrem gut erhalten" ist. Die Bronzemünze stellt die Mondgöttin-Göttin Luna dar, sowie das Tiersternzeichen Krebs. Sie soll im 8. Jahr der Herrschaft von Antoninus des Frommen (138-161 n. Chr.) in Alexandria, Ägypten, geprägt worden sein.

Das Geldstück wurde bei einer Suchaktion vor Haifa mit anderen Münzen gefunden. Die Umstände ließen vermuten, dass es in der Nähe der Fundstelle einen Schiffbruch gab. "Dies ist das erste Mal, dass ein solches Stück vor der israelischen Küste entdeckt wurde", sagte Jacob Sharvit, der Leiter der Abteilung für Meeresarchäologie der israelischen Altertumsbehörde, am Montag in einer Erklärung.

Die Münzen "waren extrem gut erhalten. Einige sind wirklich sehr selten und ihre Entdeckung vervollständigt Teile des historischen Puzzles der Vergangenheit des Landes", so Sharvit.

Die Münze der römischen Göttin wurde laut der IAA unter Antoninus dem Frommen (138-161 n. Chr.) in Alexandria, Ägypten, geprägt.

Sie trägt die Inschrift "Jahr acht", was dem achten Jahr der Herrschaft des Kaisers entspricht und den Höhepunkt der "Pax Romana", einer Zeit relativer Ruhe im Römischen Reich, markiert.

MENAHEM KAHANA/AFP or licensors
Luna ist in der römischen Mythologie die Schwester von Sol, der Personifikation der Sonne. - MENAHEM KAHANA/AFP or licensors

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern war Antoninus der Fromme kein Militär und nahm an keinen Schlachten teil, wie die IAA weiter berichtet. "Er ließ Tempel, Theater und prächtige Mausoleen errichten und förderte Wissenschaft und Philosophie".

Die römische Göttin Luna repräsentiert in der Mythologie den Mond und ist der weibliche Gegenpart ihres Bruders Sol, der Personifikation der Sonne. Luna trägt einen Kreszenz, der den neuen Mond symbolisiert, als Krone und fährt auf einem Wagen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.