Was ist nur mit Aubameyang los?

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.

Droht dem FC Arsenal der nächste satte Star a la Mesut Özil?

Die derzeitigen Leistungen von Pierre-Emerick Aubameyang lassen zumindest nicht Gutes erahnen.

Denn der Gabuner hat seit seiner Vertragsverlängerung am 15. September - das neue Jahresgehalt soll satte 14,5 Millionen Euro betragen - kein Tor für die Gunners mehr in der Premier League erzielt.

Aubameyang durchlebt Torflaute

Und das, obwohl er dazu reichlich Gelegenheiten hatte, kam der 31-Jährige doch seitdem in fünf Liga-Spielen über die volle Distanz zum Einsatz.

Eine solche Torflaute durchlebte Aubameyang letztmals im November 2014, als er für Borussia Dortmund in fünf aufeinanderfolgenden Liga-Spielen ohne Tor blieb. In den besagten fünf Ligaspielen schoss Aubameyang bislang nur sechs Mal aufs Tor. Zum Vergleich: Harry Kane und Mo Salah brachten bereits 25 Bälle auf des Gegners Kasten.

Die schwachen Leistungen des Gabuners machten sich auch in den jüngsten Ergebnissen der Gunners bemerkbar. Von den vergangenen fünf Liga-Spielen wurden drei verloren, zweimal blieb Arsenal ohne Tor.

Dass unter den Gegnern Manchester City und der FC Liverpool waren, darf dabei nur bedingt als Ausrede herhalten, schließlich kassierten die Citizens bereits acht, die Reds sogar vierzehn Gegentore - nach fünf respektive sechs Spielen.

Formtief oder dauerhafter Leistungsabfall?

Aubameyang gestand: "Wir finden es im Moment nicht einfach, Tore zu schießen." Der 31-Jährige ist jedoch zuversichtlich, dass sich dies ändern wird. "Aber wir sind eine erfahrene Mannschaft, mit erfahrenen Offensivspielern und wir wissen, dass wir das Blatt wenden werden. Ich mache mir da keine Sorgen."

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Hoffnung, dass es sich im Fall Aubameyang nur um ein Formtief und nicht um einen dauerhaften Leistungsabfall handelt, macht die Vorsaison. In dieser erzielte Aubameyang noch 22 Liga-Tore und wurde Torschützenkönig.

Zudem traf der Gabuner in der laufenden Saison in allen Wettbewerben, in denen er zum Einsatz kam, wenn auch nur einmal. Doch angesichts der finanziellen Vorleistung hatte sich Arsenal sicher mehr versprochen.