Sein letzter Film? Daniel Day-Lewis in "Der seidene Faden"

"Der seidene Faden" ("Phantom Thread") von Paul Thomas Anderson führt in die Londoner Modewelt der 50er Jahre. Im Zentrum steht ein umschwärmter Haute-Couture-Designer, meisterlich dargestellt von Ausnahmeschauspieler Daniel Day-Lewis, der sich in seine deutlich jüngere Muse verliebt. 

Der Film hat sechs Oscar-Nomnierungen, unter anderem für den besten Schauspieler. Bei der Vorstellung des Films in Athen sagte Daniel Day-Lewis, der bereits dreimal mit der goldenen Statue ausgezeichnet wurde, dass er seinen Kollegen Gary Oldman als Winston Churchill in "Die dunkelste Stunde" für den besseren Kandidaten halte. "Gary hat in all den Jahren Großes geleistet und bekommt nun endlich Anerkennung. Ich freue mich für ihn und mache mir keinerlei Sorgen, sondern kann mich entspannt zurücklehnen."

Dies könnte Daniel Day-Lewis letzter Film sein. Er hatte im vergangenen Sommer angekündigt, er werde nicht länger als Schauspieler arbeiten. "Es war wie eine Gewissheit. Ich beschloss, aufzuhören, statt dagegen anzukämpfen. Ich bin überaus dankbar für alles. Habe aber das Gefühl, dass es Zeit ist, die Welt auf eine andere Weise zu erforschen."

"Der Seidene Faden kommt nun weltweit in die Kinos, auch auf die deutschsprachigen Leinwände.