So sehen die Supermärkte der Zukunft aus

Ein Besuch im Supermarkt ohne Tablet oder Smartphone? Künftig wohl undenkbar! (Bild: ddp)

Künftig rennen wir mit dem Smartphone nicht mehr nur gegen Laternen, sondern wahrscheinlich auch in das ein oder andere Supermarktregal. Dafür werden wir wohl nie wieder die Milch vergessen. Wie das Einkaufen künftig funktionieren könnte? Ein Überblick!

Der Kühlschrank ist das neue Gehirn

Pizza oder Pasta? Die ewigen Diskussionen rund ums Abendessen wird uns künftig eine Software abnehmen. Da ist sich zumindest die Firma GS1 sicher, die in Braunsfeld jüngst ihr neues „Knowledge Center“ mitsamt futuristischer Küche und Supermarkt eröffnet hat. Das Programm vereinbart also die Uhrzeit mit dem Partner oder den Kindern und stimmt das Rezept ab. Dann wird der Kühlschrank gescannt.

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Fehlen die nötigen Zutaten für – beispielsweise – die Vier-Käse-Pizza, werden sie automatisch einer digitalen Einkaufsliste hinzugefügt. Hier kommt dann aber der große Haken: Einkaufen gehen, das müssen wir wohl noch selbst. Dafür zeigt uns die passende App aber an, welcher Supermarkt in der Umgebung die gewünschten Produkte vorrätig hat.

Transparenz mit Tablet oder Smartphone

Im Supermarkt angekommen, scannen wir den Alpenzeller-Käse über den QR-Code mit unserem Smartphone oder Tablet ein – und bekommen sämtliche Hintergrundinfos zu diesem Produkt. Wo kommt der Käse her? Ist er für unser Rezept wirklich die beste Wahl?

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Und was kann man noch mit ihm zubereiten? Fallen die Antworten befriedigend aus, packen wir die Ware wie gewohnt in unseren Einkaufskorb.

Allergien oder Unverträglichkeiten?

Die Erdnussallergie kann im allgemeinen Profil gespeichert werden. Wird nun der QR-Code eines Produktes gescannt, der Spuren von Erdnüssen enthalten kann, wird der Kunde sofort gewarnt.

Nie wieder auf irgendetwas verzichten

Die Lieblingsgummibärchen sind ausverkauft? Kein Problem! Mit dem Smartphone braucht es nur einen Klick, dann wird das Produkt bestellt und noch am gleichen Tag nach Hause geliefert.

Personalisierte Rabatte

Sobald sich das eigene Smartphone mit dem Supermarkt verbindet, können personalisierte Angebote erstellt werden. Dafür werden die bisherigen Käufe und Vorlieben der Kunden abgeglichen.

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Und so gibt’s dann vielleicht 10 Prozent auf die Pringles, an denen man einfach nicht vorbeilaufen kann.

Früher gab es tatsächlich Kassen?

Im Jahr 2025 wird sich kaum noch jemand an die klassische Supermarktkasse erinnern, meint GS1. Bezahlen werden wir künftig nämlich via App. Oder vielleicht doch lieber mit einem implantierten Chip? Das bleibt dann wohl jedem Kunden selbst überlassen.

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