Segeln: Buhl verpasst WM-Titel

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Segeln: Buhl verpasst WM-Titel
Segeln: Buhl verpasst WM-Titel

Der deutsche Segler Philipp Buhl hat den erneuten WM-Sieg in der Ilca7-Klasse verpasst. Bei den Titelkämpfen vor Barcelona landete der 31-Jährige auf dem sechsten Platz, ein besseres Ergebnis wurde auch durch eine umstrittene Entscheidung der Wettkampfleitung verhindert. Diese strich die abschließenden drei Rennen mit Verweis auf zu gefährliche Bedingungen vor der Hafenausfahrt, der Olympia-Fünfte von Tokio konnte sich damit nicht mehr weiter verbessern.

"Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass ich mich am Ende noch auf Platz sechs vorarbeiten konnte", sagte Buhl, "wie alle anderen Top-Leute hätte ich aber am Finaltag sehr, sehr gerne noch gesegelt. Hier herrschten heute beste Bedingungen, für die wir als Olympiasegler ein Leben lang trainieren und für die wir brennen. Da wäre dann auch für mich noch alles möglich gewesen."

Den Titel holte nach nur fünf Qualifikationswettfahrten und drei Finalrennen erstmals der Neuseeländer Thomas Saunders vor Finn Lynch aus Irland und dem Kroaten Tonci Stipanovic.

Buhl störte sich indes auch an der unterschiedlichen Qualität der gestellten Boote, die anders als sonst von verschiedenen Herstellern kamen. "Sie waren nicht gleich", sagte er: "Dabei wünschen wir uns als Segler nichts mehr als einen fairen Wettkampf, der die Laserklasse sonst immer kennzeichnet." Schon bei der nächsten Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Mexiko werde sich dies aber wieder ändern.

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