Security-Roboter ertränkt sich im Bürobrunnen

Security-Roboter ertränkt sich im Bürobrunnen

"Es ist ein neuer Sheriff in der Stadt", kündigte MRP Realty vergangene Woche einen Security-Roboter an. Das Debüt fiel jedoch im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Denn umso ernüchternder liest sich nur wenige Tage später der Tweet eines Mitarbeiters. "Unser Gebäude in Washington, D.C. hat einen neuen Security-Roboter bekommen. Er hat sich selbst ertränkt", twittert Bilal Farooqui. Er schrieb weiter: "Uns wurden fliegende Autos versprochen und wir bekommen lebensmüde Roboter."

Das fragliche Model heißt K5 und stammt vom Startup Knightscope aus dem Silicon Valley. Es handle sich um einen Einzelfall, sagt Vizepräsident für Marketing und Verkauf Stacy Dean Stephens zu "CNET". Warum sich der Roboter ins Wasser stürzte, wolle das Unternehmen zügig untersuchen. MRP Realty bekommt Ersatz für den ertränkten Vorgänger. Verletzt wurde ansonsten niemand.

Der Roboter sei Teil eines Pilotprojektes in einem Bürogebäude, das noch etwas Feintuning benötige, sagt ein Sprecher von MRP Realty. "Solche Vorfälle zeigen uns, wo wir uns noch verbessern können, um die Sicherheit zu verbessern", heißt es. Der hochmoderne Sicherheitsroboter patrouilliert durch die Gänge, scannt die Umgebung und meldet ungewöhnliche Vorgänge.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein K5 für Schlagzeilen sorgt. Im vergangenen Jahr fuhr der Roboter in einer Einkaufsmeile in Kalifornien über ein kleines Kind und verletzte es. Im April wurde der Roboter von einem Mann umgestoßen.

Video: Auch dieser Roboter soll für Sicherheit sorgen - hoffentlich hat er seine Depressionen im Griff...