Sechster Tag im Dschungel: "Deine Schamlippen sahen echt trocken aus"

Im Yahoo-Special findet ihr die aktuellsten Geschichten rund um “Ich bin ein Star – Holt mich hier Raus!” und könnt abstimmen, wer Dschungelkönig/-in 2018 wird.

Der sechste Tag im Dschungelcamp fordert wieder sein Tribut von Matthias Mangiapane, der nun zum sechsten Mal in die Prüfung gehen muss. Aber auch bei den anderen Kandidaten ist die Stimmung am Nullpunkt. Ein Promi schmeißt das Handtuch.

Fast eine Woche haben die Kandidaten von “Ich bin ein Star – holt mich hier raus” (IBES) nun schon hinter sich. Matthias Mangiapane schwelgt zu Tagesbeginn immer noch in den Erinnerungen an den Vortag: “Deine Schamlippen sahen echt trocken aus”, berichtet er seiner Mitstreiterin Natascha Ochsenknecht. Und man wäre kein geübter Dschungelcamp-Gucker, wüsste man nicht: Damit referiert der Matthias nicht über Nataschas echte, persönliche Schamlippen, sondern über jene tierischen, die sie gestern verzehren musste. Ist doch klar.

Die Dschungelprüfung

Auch heute muss Matthias wieder ran: Eingestiegen in eine Art Flugzeug, das auf einer Seilbahn über den Kronen der Dschungelbäume fährt, muss er im Inneren und Äußeren seines Flugobjekts nach Sternen suchen. Zwölf sind es an der Zahl. Er findet jedoch nur zwei. Ein großer Stern hängt vor ihm in der Luft. Der bringt insgesamt vier Punkte. Mit einem wilden Tarzanschrei stürzt sich Matthias auf ihn, schnappt sich den Stern und baumelt dann in der Luft über den Bäumen. “Deutschland, ich hab es nicht abgebrochen!” ruft der kleine Mann freudestrahlend und watschelt zurück ins Camp.

Dort wird der Held allerdings wenig euphorisch empfangen. Besonders, als er erwähnt, dass er sechs weitere Sterne einfach hat hängen lassen, entgleisen zumindest Ex-Fußballprofi Ansgar Brinkmann kurz die Gesichtszüge. Im Dschungeltelefon sagt er zum wiederholten Male, dass man dem Matthias ja schon mal “ein Päuschen gönnen könnte”. Er meldet sich also quasi freiwillig zur Prüfung. So viel sei verraten: Ansgar Brinkmann wird auch morgen wieder zusehen müssen, wie viele Sterne Matthias Heim bringt.

Tag 6: Matthias bei der Dschungelprüfung

Fremdschäm-Moment der Folge:

Bei IBES gibt es ja wirklich viele Fremdschäm-Momente, zum Beispiel wenn sich Matthias Mangiapane echauffiert: “Ich muss zur Dschungelprüfung und genau jetzt ist kein Wasser da. Leute, ich bin stinksauer.” Oder wenn er ganz freimütig zugibt, dass seine Nächstenliebe klare Grenzen kennt: “Ich bin hier der einzige, der kein eigenes Bett hat. Ich hab meins Tina York gegeben, weil ich dachte: Mensch, die ist über 60. Aber hätte ich gewusst, dass ich hier jeden Tag in die Dschungelprüfung muss, dann…” Seinen Satz beendet Matthias nicht, aber man kann sich denken, dass Tina York dann schneller ihr Bett los wäre, als Matthias schon wieder Dschungelprüfung sagen kann. Über 60 hin oder her.

Manchmal hat Fremdschämen aber auch nichts mit Matthias Mangiapane zu tun, sondern mit einem anderen Kandidaten. Sydney Youngblood nämlich. Der kann, zumindest in dieser Folge, zwar seine Tränen mal zurückhalten, entblößt seine Schluffi-Art aber an anderer Stelle. Ansgar Brinkmann fragt am Morgen: “Na, Syd, wie geht’s?” Und der schaut nur traurig aus seinen Tränensack-Waschbäraugen und sagt: “Man lebt.” Ja, Sydney. Das Mitleid hält sich in Grenzen. Wir können uns andere Situationen vorstellen, in denen so eine Aussage besser passen würde als im RTL-Dschungel.

Giuliana Farfalla verlässt das Camp freiwillig

Seelenstriptease des Tages:

Der Seelenstriptease kommt diesmal wieder von Giuliana Farfalla. Das Transgender-Model macht den Abgang. Wie viel Seele da aber wirklich hinter steckt und wie viel Berechnung, bleibt für den Zuschauer offen. Im Gespräch mit Camp-Mutti Natascha Ochsenknecht sagt sie: “Ich habe noch nicht so viel von mir erzählt. Und ich habe den Playboy mitgenommen und noch das Promidinner. Und ich möchte nicht erst am Boden liegen, bis ich sage: ‘Ich kann nicht mehr.”’

So traurig kam uns Giuliana gar nicht vor. Aber wer kann schon genau wissen, was im Dschungel alles an Gefühlen auftauchen kann. Natascha antwortet Giuliana mit ebenso rationalen Argumenten: “Wenn du jetzt gehst, dann kann sich Tina aber nicht mehr rauswählen lassen.” Denn an Tagen, an denen jemand freiwillig geht, muss niemand von den Zuschauern rausgewählt werden. “Ja aber sie könnte doch auch den Satz sagen”, gibt Giuliana zu bedenken. “Das wird sie aber nicht, denn dann verliert sie auch Kohle”, erklärt Natascha. So ist wohl die harte Realität: Um Ex-Schlagersängerin Tina York, die mehr und mehr durch ihre übermäßig verpeilte Art auffällt, scheinen die Finanzen schlecht bestellt zu sein. Deswegen lieber rauswählen lassen als freiwillig gehen. Logisch. “Ach das tut mir ja so leid”, gibt Giuliana dann zu. Aber so leid, dass sie deswegen drin bleibt, nun auch wieder nicht. Giuliana will nichts wie weg. “Ich bin ein Star- holt mich hier raus.”

Ansgar Brinkmann, der im Camp und besonders im Dschungeltelefon schon häufig wegen seiner Weisheiten aufgefallen ist, die sehr an Narumol von “Bauer sucht Frau” erinnern ( “Ich bin fick und fertig.”) hat auch hierzu eine qualifizierte Meinung: “Aufgeben ist ein bisschen wie sterben – und wer will schon sterben?”

 

Stimmt ab: Wer wird Dschungelkönig/-in 2018?

Fotos: Screenshot / RTL

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