Kimmich: Das ist mir wichtiger, als auf der Sechs zu spielen

SPORT1
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Trotz der 2:3-Niederlage in Mönchengladbach geht der FC Bayern auch in den 16. Spieltag als Spitzenreiter. (Reif-Kolumne: "... dann bekommt Bayern in der Champions Legaue Probleme")

Wenn die Münchner am kommenden Sonntag den SC Freiburg empfangen, wird dennoch erneut die Frage im Raum stehen: Spielt Joshua Kimmich im zentralen Mittelfeld oder auf der rechten Abwehrseite?

Der Nationalspieler, der nach seinem Rechtsverteidiger-Ausflug gegen Mainz beim 2:3 in Gladbach wieder ins Zentrum zurückgekehrt war, verrät, dass für ihn seine Rolle auf dem Platz zweitrangig ist.

"Mir ist es wichtiger, ein Spiel zu gewinnen, als stur auf der Sechs zu spielen und nur an mich und meine Position zu denken", stellte Kimmich im Kicker klar: "Ich habe oft genug bewiesen, dass ich auf beiden Positionen für die Mannschaft wichtig sein kann."

Rummenigge: "Kimmich verkörpert Weltklasse"

Dass der 25-Jährige seine Zukunft dennoch auf der Sechs sieht, ist für ihn aber keine Frage - nicht zuletzt, weil die vergangene Triple-Saison mit einem Benjamin Pavard auf der rechten Abwehrseite gezeigt habe, dass es auch so funktioniert.

Ein "Kimmich-Klon" sei demnach nicht nötig, findet der frühere Stuttgarter: "In der letzten Saison habe ich auch kaum auf der Rechtsverteidiger-Position gespielt, und es hat gut geklappt. Es kann also auch mit nur einem Kimmich funktionieren."

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Großes Lob erhält Kimmich von Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Er verfügt über ein ausgeprägtes Spielverständnis und ist ein entscheidender Takt- und Impulsgeber für unsere Mannschaft. Zudem hat Joshua einen unbedingten Siegeswillen und ist läuferisch das Nonplusultra."

Rummeniges Fazit: "Ohne jede Übertreibung, kann man sagen: 'Joshua Kimmich verkörpert Weltklasse'."