Sechs Tricks für den Einkauf bei Amazon, damit Sie Ihre Ausgaben unter Kontrolle bekommen


Sind Sie süchtig danach, Dinge bei Amazon zu kaufen? So erkennen Sie Ihre Sucht: Gehen Sie zu Ihrer Bestellübersicht und prüfen Sie, wie viele der letzten zehn Dinge, die Sie gekauft haben, Sie tatsächlich brauchten und wie viele Sie einfach nur haben wollten. Oder überprüfen Sie die Abbuchungen von Ihrem Konto. Als ich dies tat, war ich geschockt, wie regelmäßig da Amazon.com auf dem Kontoauszug stand. Ich konnte mich nicht einmal mehr daran erinnern, was ich bestellt hatte und fragte mich, ob ich Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sei. Aber es stellte sich heraus, dass lediglich ich selbst mich beklaute.

Es ist nicht leicht, der personalisierten Benutzerfreundlichkeit und umgehenden Belohnung zu widerstehen, die der Online-Gigant bietet. Laut einer Studie von „Slice Intelligence“ ist Amazon sogar verantwortlich für die Hälfte des Wachstums der Online-Verkäufe 2016. Und mit den aktuellen Plänen, Whole Foods für 11,5 Mrd. Euro zu übernehmen, ist Amazon in den Startlöchern, die Lebensmittelbranche aufzumischen.

Bevor Ihre Ausgaben außer Kontrolle geraten, sollten Sie diese sechs idiotensicheren Tipps berücksichtigen, um Ihre Amazon-Sucht zu überwinden.

  1. Stellen Sie einen Ausgaben-Plan auf – ich nenne das gerne „überprüfe dich selbst, bevor du dich ruinierst”. Deaktivieren Sie in Ihren Kontoeinstellungen überall die Option „1-Klick“ und dann können Sie auf keinem Gerät mehr mit nur einem Klick etwas bestellen.
  2. Löschen Sie alle Ihre Zahlungsmethoden. Jedes Mal, wenn sie bezahlen, müssen Sie Ihre Kontodaten angeben. Nervig? Ja, das macht den Einkauf etwas bewusster und zeitraubender. Wenn es nichts Dringendes ist, lassen Sie die Produkte ein paar Tage im Warenkorb und überprüfen Sie Ihre Wahl später noch einmal. Ich mache das ständig und entferne dann die Hälfte der Dinge, die ich ursprünglich in den Warenkorb gelegt hatte.
  3. Setzen Sie ein Ausgabenlimit, indem Sie Amazon Allowance einrichten, eine Art Taschengeld-Service. Im Prinzip ist dies ein Prepaid-Gutschein, den Sie anderen oder sich selbst schicken können – entweder einen einzelnen oder in regelmäßigen Abständen. Wenn Sie zur Kasse gehen, wird dieser dann als einzige gespeicherte Zahlungsmethode angezeigt. Außerdem ist dies eine tolle Möglichkeit, die täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Ausgaben Ihrer Kinder unter Kontrolle zu halten.
  4. Außerdem sollten sich Käufer vom „Dash-Button” fernhalten. Wenn Sie nicht wissen, was das ist: Dies ist ein Button, der überall im Haus angebracht werden kann. Kein Gatorade mehr im Haus? Die Windeln sind fast alle? Drücken Sie den Button und das über WLAN verbundene Gerät wird automatisch eine Bestellung auslösen. Klar ist das super praktisch – das ist der Sinn der Sache. Aber es ist auch ein cleverer Trick, damit Sie permanent etwas kaufen. Der Button hält Sie nicht nur davon ab, auf den Preis zu achten, sondern Sie vergleichen auch keine Preise mehr für die besten Angebote. Außerdem ist er ein großer Alptraum für Eltern mit kleinen Kindern. Wenn die Dash-Buttons nicht gut versteckt sind, könnten Sie eine überraschende Lieferung von Papiertüchern erhalten, weil Ihre Kinder auf den Knopf gedrückt haben.
  5. Eine weitere Spielerei, die Sie vermeiden sollten: Blitzangebote – oder das, was Amazon „Gold Box“-Angebote nennt. Die ursprünglichen Preise können jedoch am Tag der Blitzangebote höher liegen, damit der Rabatt attraktiver wirkt.
  6. Um sicherzustellen, dass Sie das beste Angebot erhalten, sollten Sie vor dem Kauf die Preise auf anderen Webseiten wie camelcamelcamel.com vergleichen.

Jeanie Ahn