Sechs Menschen nach Unkrautabflammen in Gütersloh in Krankenhaus gebracht

In Gütersloh haben nach dem Abflammen von Unkraut sechs Menschen in Krankenhäuser gebracht werden müssen. Wie die nordrhein-westfälische Polizei am Dienstag mitteilte, wollte eine Hausbewohnerin am Freitagmittag mit einem Abflammgerät Unkraut auf ihrem Grundstück entfernen. Dabei griffen die Flammen des Brenners auf die Nachbarhecke über und entzündeten neben der Hecke unter anderem ein Kinderspielgerüst, einen Zaun, ein Trampolin und weitere Spielgeräte im Garten.

Der Feuerwehr gelang es den Angaben zufolge, den Brand zu löschen, bevor er auf die umliegenden Gebäude übergreifen konnte. Aufgrund der Rauchentwicklung wurden jedoch sechs Menschen - darunter zwei Kinder im Alter von zehn und vier Jahren - vorsorglich in Krankenhäuser gebracht.

Auch zu einem Unglück beim Unkrautabbrennen kam es auch im Landkreis Stade in Niedersachsen. Ein 73-Jähriger setzte dabei am Samstag laut Polizei versehentlich eine Hecke in Brand, wodurch vier daneben abgestellte Fahrzeuge erheblich beschädigt worden.

Die Feuerwehr konnte demnach die Flammen löschen, bevor die Fahrzeuge komplett in Brand gerieten. Der entstandene Sachschaden wurde trotzdem auf mehr als 70.000 Euro geschätzt. Gegen den Verursacher wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

awe/cfm

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