Sechs Jahre war sie eingerüstet: Nikolaikirche endlich wieder oben ohne

2011 wurde der Turm gesichert, weil Gesteinsbrocken hinabstürzten.

St. Nikolai – einst das höchste Gebäude der Welt, im Zweiten Weltkrieg zerstört und heute ein Mahnmal gegen Krieg und Vertreibung. Gut sechs Jahre lang war der Turm der Kirchruine eingerüstet. Doch damit ist es bald vorbei. Nur noch wenige Wochen, dann wird auch der letzte Rest des Gerüsts beseitigt sein.

Wer von der Straße Schöne Aussicht auf die Innenstadt blickt, dem zeigt sich das Stadtpanorama schon jetzt wieder makellos. Denn nur noch im unteren Bereich des Turms, bis auf eine Höhe von 40 Metern, ist ein Gerüst vorhanden. „Wir freuen uns sehr, dass die Bauarbeiten dem Ende entgegengehen“, sagt Katja Hertz-Eichenrode vom Förderkreis „Mahnmal St. Nikolai“ zur MOPO. Die Hoffnung, dass der Turm bis zur Nacht der Kirchen am 16. September wieder komplett „nackt“ ist, erfüllt sich aller Voraussicht nach aber nicht. Das wird erst Anfang Oktober der Fall sein.

2011 hatten sich Gesteinsbrocken von Hamburgs höchstem Kirchenturm gelöst und waren auf den Gehweg gefallen. Daraufhin wurde der Turm als Notsicherungsmaßnahme eingerüstet. Anschließend bemühte sich die Stadt, Fördermittel für die Sanierung in Höhe von...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo