Sebastien Ogier: Ford-Unterstützung wird nicht sofort sichtbar

Ford Performance unterstützt ab dieser Saison die Arbeit von M-Sport in der WRC


Nachdem sich M-Sport-Teamboss Malcolm Wilson von 2013 bis 2017 in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) als Privatteam beziehungsweise mit geringer Unterstützung von Ford Europa durchschlagen musste, wird M-Sport ab dieser Saison von der Ford Performance, der offiziellen Motorsport-Abteilung unterstützt. Allerdings glaubt Weltmeister Sebastien Ogier nicht, dass dies seinen Ford Fiesta WRC schon beim Saisonauftakt in dieser Woche bei der Rallye Monte Carlo (25. bis 28. Januar) spürbar schneller machen wird.

"Das ist nichts, bei dem man die Veränderung von einem Tag auf den anderen sieht", sagt Ogier. "Es läuft mehr im Hintergrund, bei den Ingenieuren. Sie haben nun Zugang zu mehr Einrichtungen von Ford Performance. Das ist ein langsamer Prozeß, der sich nicht unmittelbar auszahlen wird", so der fünfmalige Weltmeister. "Langfristig hoffe ich aber, dass wir dadurch besser werden als ohne."

Auch im offiziellen Teamnamen taucht Ford in dieser Saison wieder auf. Als klassisches Werksteam sieht Teamboss Wilson seine Mannschaft aber noch nicht. "Wie definiert man ein Werksteam?", sinniert der Brite. "Wir sind eine professionelle Mannschaft, haben aber keinen großen Hospitality-Palast. Daran wird sich auch mit der Beteiligung von Ford nichts ändern", stellt Wilson klar.

Das sei aber auch nicht entscheidend: "Wichtig ist für mich, dass die Ingenieure und alle anderen im Team ein schnelles Auto bauen", so Wilson weiter. "Alles, was am Ende zählt, sind Siege."

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