Sebastien Loeb beeindruckt vom Tempo des Citroen C3 WRC

Sebastien Loeb hat Gefallen am aktuellen WRC-Auto gefunden


Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb hat sich nach einem Test im Citroen C3 WRC begeistert über das höhere Tempo der World-Rally-Cars des Jahrgangs 2017 geäußert. "Es hat sich wirklich gut angefühlt. Ich war beeindruckt davon, wie viel schneller es im Vergleich zu den alten WRC-Autos in den Kurven ist", so Loeb gegenüber 'wrc.com'. "Alles ist ein bisschen besser."

Der Franzose hatte den C3 WRC am Dienstag in der Nähe von Straßburg auf Asphalt getestet, neben ihm saß sein langjähriger Beifahrer Daniel Elena. Allerdings gestaltete sich Loeb Rückkehr in ein WRC-Auto zunächst etwas schwierig, denn am Vormittag spielte das Wetter nicht mit.

"Es hat stark geregnet, und für diese Bedingungen waren die Reifen sehr hart. Das Auto ist nervöser als die alten WRCs, daher war es recht schwierig", sagt Loeb. Erst am Nachmittag klarte der Himmel über dem Elsass auf. "Später am Tag bei trockenen Bedingungen hatte ich ein sehr gutes Gefühl", so Loeb.

Auf trockenem Asphalt bekam der WRC-Rekordchampion dann auch einen Eindruck vom Potenzial des 2017er-Autos, welches über rund 80 PS mehr Motorleistung sowie mehr Abtrieb als die Autos aus Loebs aktiver Zeit in der WRC verfügt.

"Im ersten Moment hat es sich angefühlt, als würde ich mit einem normalen Rennauto eine Rallyeprüfung fahren", so der Franzose. "Bei Trockenheit ist es schnell und effizient, aber bei schwierigen Bedingungen wäre es schön, wenn die Fahrbarkeit besser wäre", sieht Loeb Spielraum zur Optimierung des C3 WRC.

Von einem möglichen Comeback in der WRC, das Citroen-Teamchef Yves Matton vor Kurzem ins Spiel gebracht hatte, will Loeb aber nichts wissen. Der Test für Citroen sei für den Moment eine einmalige Angelegenheit gewesen. "Momentan haben wir keine weiteren Pläne für die Zukunft", sagt Loeb, der für die Konzernschwester Peugeot in der Rallycross-WM sowie bei Marathon-Rallyes wir der Rallye Dakar fährt.

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