Schwesig plädiert wegen verschärfter Corona-Lage für weniger Kontakte

·Lesedauer: 1 Min.

SCHWERIN (dpa-AFX) - Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern für weniger Kontakte plädiert. "Nicht alles, was in der Corona-Zeit erlaubt ist, muss man machen", sagte sie am Dienstag in Schwerin. Gerade die Reisen zu Familienfeiern in anderen Regionen würden die Gefahr in sich bergen, dass das Virus wieder ins Bundesland komme.

"Alles, worauf wir im November jetzt verzichten, garantiert uns, dass wir dann Weihnachten in Familie sein können", betonte Schwesig. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen sei ein Reduzieren der Kontakte notwendig, damit das öffentliche Leben weitergehen könne.

Mecklenburg-Vorpommern sei in Deutschland das einzige Bundesland, in dem es noch kein Corona-Risikogebiet gebe, betonte die Regierungschefin. Allerdings könnten auch Menschen im Nordosten nicht mehr so gut vor dem Infektionsgeschehen geschützt werden, wie es noch im Frühjahr möglich gewesen sei.