"Anne Will": Als Schwesig über ihren GroKo-Erfolg spricht, führt ein Journalist sie vor

Andreas Grießmann
"Anne Will": Als Schwesig über ihren GroKo-Erfolg spricht, führt ein Journalist sie vor

 

  • Für was steht die Große Koalition? 
  • Das versuchten die SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der “Welt“-Journalist Robin Alexander am Sonntagabend bei Anne Will zu beantworten
  • Oben im Video seht ihr die Reaktion von Schwesig, als Robin Alexander sie vorführen will

Das neue Kabinett ist vollständig. Doch wofür stehen die Große Koalition und ihre Minister eigentlich? Diese Frage stellte Anne Will am Sonntagabend in ihrem ARD-Talk unter anderem der SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und dem “Welt”-Journalisten Robin Alexander.

Schwesig ist besonders stolz auf die künftige Besetzung des Familienministeriums. Denn für die Berliner SPD-Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey aus Berlin hatte sie sich selbst stark gemacht. Mit dieser Personalie versuchte die SPD-Frau die anhaltende Kritik abzuräumen, der Osten Deutschlands sei im Kabinett nicht ausreichend repräsentiert.

Die aus Brandenburg stammende Giffey habe die passende Biografie, um künftig die Interessen der Bürger in Ostdeutschland im Kabinett zu vertreten. Journalist Alexander ließ jedoch die SPD-Frau damit nicht durchkommen – und warf ihr in der ARD verdrehte Darstellung vor.

“Das vergisst man nicht, das prägt einen”

Alexander verwies darauf, dass die neue Familienministerin ihr komplettes Berufsleben in West-Berlin verbracht habe. Schwesig kontert: “Frau Giffey ist aus meiner Generation und die weiß, was es bedeutet, in der DDR groß zu werden.“

Zudem verwies sie auch auf das besondere Erlebnis der Wende, die viele Menschen zum Teil unverschuldet arbeitslos werden ließ. Sie sagt: “Ich habe es erlebt, wie es ist, wenn der Vater arbeitslos wird. Das prägt einen, das vergisst man nicht”. Doch auch hier hatte Alexander das letzte Wort: “Arbeitslosigkeit gibt es auch im Westen.”

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