Schwere Vorwürfe: Tesla-Mitarbeiter bringen Elon Musk in Erklärungsnot

Stefanie Kemmner
Elon Musk steht mit Tesla vor einer ungewissen Zukunft

Beim kalifornischen Elektro-Autobauer Tesla läuft es derzeit nicht rund: Erst konnte Tesla sein Produktionsziel des Model 3 nicht erreichen.

Im dritten Quartal wurden gerade einmal 260 Fahrzeuge gebaut — bis Dezember war eigentlich eine Produktion von 20.000 Fahrzeugen pro Monat geplant. Tesla-Chef Elon Musk erklärte bereits Ende Juli, das Unternehmen werde durch eine mindestens sechs Monate lange „Produktionshölle“ gehen.

Nun bekommt Tesla auch noch personelle Probleme. Nach dem dritten Quartal feuerte Musk 700 Mitarbeiter — offenbar aufgrund schlechter Leistungen. Viele ehemalige Mitarbeiter sagen jedoch: Sie bekamen nie eine Leistungsbeurteilung und Tesla habe ihnen gekündigt, weil sie sich gewerkschaftlich organisieren wollten — nun wurden die ersten Beschwerden von der Autogewerkschaft United Auto Workers (UAW) eingereicht.

Tesla soll Mitarbeiter bedroht und eingeschüchtert haben

Das Unternehmen soll Mitarbeiter, die sich organisieren wollten, bedroht und eingeschüchtert haben. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte ein ehemaliger Angestellter, ihm wurde gekündigt, obwohl er niemals eine negative Beurteilung erhalten habe. 

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