"Schwer zu verstehen": Augsburg-Trainer Weinzierl kritisiert unterschiedliche Corona-Regeln

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"Schwer zu verstehen": Augsburg-Trainer Weinzierl kritisiert unterschiedliche Corona-Regeln
"Schwer zu verstehen": Augsburg-Trainer Weinzierl kritisiert unterschiedliche Corona-Regeln

Trainer Markus Weinzierl vom FC Augsburg hat die unterschiedlichen Corona-Regeln in der Fußball-Bundesliga scharf kritisiert. Es sei schwer zu verstehen, "wenn du nach Köln fliegst, mit dem Bus durch die Stadt fährst und dann der Christkindlmarkt voll ist und 15.000 im Stadion sind. Und wenn du in Augsburg spielst, ist kein Mensch da", sagte Weinzierl vor dem Keller-Duell bei der SpVgg Greuther Fürth am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Auch FCA-Kapitän Jeffrey Gouweleeuw stimmte zu. "Mit den verschiedenen Regeln in den Bundesländern hier in Deutschland, damit komme ich überhaupt nicht klar, weil es sowas in Holland nicht gibt", sagte der Innenverteidiger: "Es soll einfach die gleichen Regeln geben für jede Bundesligamannschaft. Es ist komisch, dass in Köln 15.000 Leute im Stadion sitzen und bei uns gar keiner. Das ist schon ein Riesen-Unterschied."

Sportlich hoffen die Augsburger beim abgeschlagenen Aufsteiger auf einen versöhnlichen Jahresabschluss. "Wir haben 17 Punkte, plus drei wäre 20. Mit 20 Punkten in die Winterpause zu gehen, wäre nach unserem Start sehr gut", sagte Weinzierl, dessen Team auf dem Relegationsplatz 16 nur drei Zähler hinter dem Tabellenelften VfL Wolfsburg liegt.

Seit 2015 gelang den Augsburgern allerdings kein Sieg mehr im letzten Ligaspiel des Jahres. "Schauen wir, dass wir diese Bilanz jetzt aufbessern", forderte der Coach.

Für seinen Fürther Trainerkollegen Stefan Leitl zeigte Weinzierl nach dessen erstem Saisonsieg am vergangenen Sonntag gegen Union Berlin (1:0) Sympathien. "Ich weiß, wie du dich als Trainer fühlst, wenn du so lange auf einen Sieg wartest. Deswegen habe ich mich für ihn gefreut", sagte Weinzierl.

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