Schweiz will US-Kampfjets - Eurofighter kommt nicht zum Zuge

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BERN (dpa-AFX) - Die Schweizer Regierung will neue Kampfjets in den USA bestellen. Der Eurofighter, an dem Deutschland beteiligt ist, kommt nicht zum Zuge, wie aus dem Beschluss am Mittwoch hervorging. Die Regierung entschied sich für den Jet F-35 des Anbieters Lockheed Martin <US5398301094>. Auch der US-Anbieter Boeing <US0970231058> mit dem F/A-18E Super Hornet und die französische Firma Dassault mit dem Rafaele gehen leer aus. Abschließend entscheidet das Parlament.

Der F-35 von Lockheed Martin sei über die Nutzungsdauer von rund 30 Jahren zwei Milliarden Franken (1,8 Mrd Euro) billiger als das nächstgünstige Angebot, sagte Verteidigungsministerin Viola Amherd.

Insgesamt stand die Schweiz nach einer Volksabstimmung ein Budget von zunächst sechs Milliarden Franken zur Verfügung. Die Erstanschaffung von 36 F-35-Maschinen belaufe sich auf gut fünf Milliarden Franken, sagte Amherd. Die neuen Flugzeuge sollen die bisher von der Schweiz genutzten F/A-18E von Boeing ersetzen. Ein Bündnis Gruppe für eine Schweiz ohne Armee will versuchen, die Anschaffung mit einer Volksabstimmung zu verhindern.

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