Schweiz: Bern-Coach Hütter sagte Bundesliga-Klub ab

Am Mittwoch musste Adi Hütter mit Young Boys Bern eine empfindliche 0:4-Heimniederlage gegen den FC Thun einstecken. Ein heftiger Dämpfer nach drei überzeugenden Siegen in Folge. Dabei wurde die Hütter-Truppe von Thun mit dem eigenen Eckball-Trick ausgespielt.

Adi Hütter verzaubert mit Young Boys Bern momentan die Schweiz. Nach drei Runden hat YB neun Punkte am Konto, dazu hat die Hütter-Elf noch kein Gegentor kassiert. In der Champions-League-Qualifikation schalteten die Hauptstädter sensationell Dynamo Kiew aus, obwohl das Hinspiel bereits 1:3 verloren wurde.

"Die Berner sehnen sich danach, endlich wieder einmal über einen Titel jubeln zu können. Man spürt überall die Aufbruchsstimmung", sagt Hütter gegenüber den Salzburger Nachrichten. "Jetzt ist es wichtig, dass wir an der Spitze dabei bleiben. In den vergangenen Jahren zog Basel gleich davon und damit war der Titel eigentlich schon nach kurzer Zeit vergeben."

Der ehemalige Salzburg-Meistermacher hat bei den Schweizern noch einen Vertrag bis zum Saisonende. Verhandlungen über eine Verlängerung seines Arbeitspapiers dürften wohl bald zum Thema werden. Hütter betont auch, sich in Bern wohlzufühlen. Gleichzeitig meint er aber: "Einmal als Trainer in Deutschland zu arbeiten, wäre schon ein Wunsch von mir."

Die Gelegenheit dazu hatte der 47-Jährige erst vor ein paar Monaten. Ingolstadt hätte ihn gerne für den Abstiegskampf verpflichtet. Hütter sagte jedoch ab. Grundsätzlich wolle er seine Verträge immer erfüllen, meint der Erfolgs-Trainer.

Mehr bei SPOX: Adi Hütters überragender Saisonstart | Serienmeister Basel verliert gegen Hütters YB Bern | Das sind Hans Krankls Wunschtrainer für den SK Rapid