Schwangere erwirkt Räumungsbescheid gegen Baby - mit Erfolg!

In den USA erzwang eine Frau die Geburt ihres Kindes per Richterbeschluss. (Bild: ddp Images)

Eine hochschwangere Frau aus dem US-Bundesstaat Utah lag bereits in den Wehen. Doch das Baby wollte einfach nicht kommen. Aus Spaß verlangte die Gerichtsmitarbeiterin einen richterlichen Beschluss für die Geburt. Und in der Tat: Kurz darauf kam ihre Tochter zur Welt.

Kaylee Bays plagten heftige Wehen. Sie dachte, die Geburt ihrer Tochter stünde bevor. Als die Wehen allerdings wieder verschwanden, ging Bays wie gewohnt zur Arbeit. Weil sie aber nicht noch einmal einen falschen Alarm überstehen wollte, ließ sich die Gerichtsmitarbeiterin aus Spaß von einem Richter einen Beschluss ausstellen, der die Geburt des Kindes gerichtlich erzwang.

Unglaublich: Das Ganze scheint geklappt zu haben. Nur zwölf Stunden später brachte Kaylee Bays ihre Tochter namens Gretsel Hansen zur Welt. Der Beschluss von Richter Lynn Davis aus der Kleinstadt American Fork scheint Wunder gewirkt zu haben. Bays sagte dem „Herald Extra“, in seinen 31 Jahren als Richter war es für Lynn Davis das erste Mal, dass dieser bei einem derartigen Spaß mitgemacht hätte.

„Er sagte mir: ‚Wenn es wirklich klappen sollte, will ich den Beschluss eingerahmt’“, berichtete die junge Mutter. Und weil es geklappt hat, werde ich ihm den Beschluss nun einrahmen.“ Laut dem richterlichen Schreiben hatte das Baby drei Tage Zeit, auf die Welt zu kommen. „Aber sie hat nicht gewartet. Sie kam zwölf Stunden später. Sie scheint also ein guter Zuhörer zu sein“, scherzt Kaylee Bays. „Sie wollte vermutlich nicht vor Gericht.“

Richter Davis schrieb der frischgebackenen Mama einen Tag nach der Geburt eine E-Mail, dass er sich „wahnsinnig freue“, dass die Sache mit dem Beschluss funktioniert habe und sie ein gesundes Mädchen geboren habe. Für seinen Humor und die Bereitschaft, bei dem Späßchen mitzumachen, ist Bays laut „Herald Extra“ sehr dankbar.