Schwanger für Gratis-Burger? Skandal-Werbung bei WM

Burger King hat sich bei der WM in Russland mit einer geschmacklosen Anzeige einen üblen Fehltritt geleistet

Schwangerschaft für Gratis-Burger? Der Fast-Food-Riese Burger King hat bei der Fußball-WM 2018 in Russland mit einer skandalösen Werbung für Wirbel gesorgt.

In einer Online-Anzeige stellte der russische Ableger des Konzerns Frauen eine lebenslange Versorgung mit Hamburgern sowie drei Millionen Rubel (umgerechnet 40.000 Euro) in Aussicht, wenn sie sich von einem WM-Spieler Russlands schwängern lassen.

Dadurch wolle man die Zukunft der Nationalmannschaft sichern, hieß es in der Werbung.

Werbung löst Sturm der Entrüstung aus

"Diese Frauen können die besten Fußball-Gene bekommen und den Grundstein für den Erfolg des russischen Nationalteams für mehrere Generationen legen", stand in der Anzeige: "Auf geht's! Wir glauben an euch!" 


Die geschmacklose Anzeige löste einen Sturm der Entrüstung aus, wurde als sexistisch und erniedrigend kritisiert und von Burger King schon kurz nach der Veröffentlichung wieder offline genommen.

Der Konzern hat sich mittlerweile für die Werbung entschuldigt und erklärte in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur AP, dass die Maßnahme "nicht unsere Marke und unsere Werte repräsentiert und wir Schritte unternehmen, um sicherzugehen, dass so etwas nicht noch einmal passiert".