Nach Schwalben-Eklat: Werner musste zum Psychologen

Timo Werner stand nach einer Schwalbe schwer in der Kritik

RB Leipzigs Torjäger Timo Werner musste im Zuge des Schwalben-Skandals im Dezember 2016 psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Das bestätigte der Nationalspieler dem Nachrichtenmagazin Focus

"Er hat mir gesagt, dass ich alle Menschen, die mich nicht mögen, mit einer einzigen Aktion zum Schweigen bringen kann: mit einem Tor nämlich", sagte er.

Werner hatte sich in einem Bundesligaspiel gegen Schalke 04 zu einer Schwalbe hinreißen lassen und sah sich in Folge dessen heftiger Kritik ausgesetzt. 

Werner: Vor 50.000 zu spielen - da entsteht nun mal Druck"

"Druck gehört dazu, und den einen lässt das völlig kalt, den anderen beschäftigt es", sagte Werner. "Wenn man sich vorstellt, dass man jeden Tag in den Medien auftaucht und ein-, zweimal die Woche vor 40.000 oder 50.000 Menschen spielt, dann entsteht nun mal Druck."

In diesem Zusammenhang wertschätzte Weltmeister Per Mertesacker, der mit seinen viel beachteten Aussagen einen Einblick in das Seelenleben eines Profifußballers gegeben hatte. "Per hat 20 Jahre auf höchstem Niveau gespielt – auch mit Druck. Hut ab also, wie er damit umgegangen ist", sagte Werner.