Stadionsprecher verspottet Schwalben-Herrlich

Heiko Herrlich sorgte im Pokal bei Borussia Mönchengladbach für den Aufreger

Der Spott für Trainer Heiko Herrlich von Bayer Leverkusen nimmt nach seiner peinlichen Schwalbe kein Ende.

Im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Mönchengladbach war der 46-Jährige nach einer leichten Berührung theatralisch zu Boden gegangen.

Nun nimmt sich Gladbachs Stadionsprecher Torsten Knippertz den Bundesliga-Trainer in einem Lied vor. Auf die Melodie von "Living Next Door to Alice" dichtete der Moderator, der aus dem SPORT1-Fantalk bekannt ist, einen verspottenden Text.


Der Refrain geht so: 

"Wie konnte das passieren, wie konnte das gescheh'n,

hoffentlich kann Heiko Herrlich jemals wieder geh'n,

Alles Gute, gute Besserung für Heiko Herrlich."

Bei der Premiere auf einer Weihnachtsfeier kam der Song gut an, wie auf einem Video zu sehen ist. Das Publikum antwortete mit: "Herrlich, who the f*** is Herrlich."


Für Knippertz ist die ganze Situation ein Scherz. "Ich wollte Heiko auf diesem Weg nur wirklich gute Besserung wünschen, bei solch einem Sturz ist ja schnell mal was Schlimmes passiert", zitiert die Bild Knippertz.

"Dass die Jungs auf unserer Weihnachtsfeier dann diesen Zwischenruf mit 'who the f... is Herrlich' machen, ist echt keine Absicht."

Herrlich muss sich nicht nur musikalisch veräppeln lassen, sondern bekam auch Kritik von mehreren Seiten ab. Unter anderem sagte Herrlichs Sohn, er schäme sich für das Verhalten seines Vaters. 

Auch der DFB leitete ein Verfahren gegen den Trainer ein.