Schwaiger mit Ausrufezeichen auf berüchtigter Strecke

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Schwaiger mit Ausrufezeichen auf berüchtigter Strecke
Schwaiger mit Ausrufezeichen auf berüchtigter Strecke

Skirennläufer Dominik Schwaiger hat bei der spektakulären Weltcup-Abfahrt im italienischen Bormio für eine große Überraschung gesorgt.

Der 30 Jahre alte Draufgänger vom Königssee raste auf der herausfordenden Pista Stelvio, auf der er vier Jahre zuvor schwer gestürzt war, auf den bemerkenswerten fünften Rang. Mit dem besten Ergebnis seiner Karriere sicherte er sich zugleich als fünfter deutscher Abfahrer das Ticket für Olympia.

„Ich habe einfach eine geilen Lauf erwischt“, sagte Schwaiger in der ARD. Auf der berüchtigten Strecke im Schatten des Stilfserjochs lag er 1,10 Sekunden hinter Dominik Paris, der in Bormio wieder mal eine Klasse für sich war. Dem 32 Jahre alten Südtiroler Kraftpaket gelang der siebte Weltcupsieg auf der Stelvio, der sechste in der alpinen Königsdisziplin. Sechs Abfahrtsrennen an einem Ort hat noch kein Skirennläufer gewonnen.

Deutsche mit insgesamt schwachen Abschneiden

Auf der 3270 Meter langen Strecke lag Paris, der seinen insgesamt 20. Sieg im Weltcup feierte, 0,24 Sekunden vor dem unmittelbar vor ihm gestarteten Marco Odermatt aus der Schweiz. Dessen Mannschaftskollege Niels Hintermann schob sich mit 0,80 Sekunden Rückstand auf den Sieger ein wenig überraschend auf Rang drei.

Schwaiger überstrahlte das ansonsten eher schwache deutsche Abschneiden. Schnellster seiner Kollegen war Josef Ferstl auf Rang 16. Romed Baumann, WM-Zweiter im Super-G, und Andreas Sander, WM-Zweiter in der Abfahrt, belegten die Plätze 22 und 28. Simon Jocher schied aus. Alle fünf sind allerdings für Olympia qualifiziert, vor Ort wird es somit zu einer Ausscheidung kommen.

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