Nach Anschlag in Barcelona: Mobile Barrieren sollen Menschen auf der Domplatte schützen

Eine dauerhafte Lösung soll kommen.

Nun also doch: Köln rüstet sich gegen mögliche Terroranschläge am Dom. Noch am Montag hatte ein Stadtsprecher berichtet, es gebe keine konkreten Planungen zu verschärften Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt. Tags darauf luden Stadt und Polizei für Mittwoch zu einer Pressekonferenz, um genau diese zu präsentieren.

Der Impuls ging von der Polizei aus. Nach den Anschlägen in Spanien vorige Woche hatten Beamte der zuständigen Innenstadtwache das Dom-Umfeld noch einmal genau unter die Lupe genommen und Fahrzeugsperren an neuralgischen Punkten vorgeschlagen. „Die ohnehin angespannte Sicherheitslage hat sich auch durch die Ereignisse von Barcelona in Köln nicht grundsätzlich verändert“, heißt es aus der Behörde.

Kölner Dom ist womöglich nur der Anfang

Dennoch wolle man das Mögliche tun, um vor allem „naheliegende symbolträchtige“ Orte zu schützen, an denen sich viele Menschen aufhalten. Der Dom ist da womöglich nur der Anfang. Unabhängig davon hatte NRW-Innenminister Herbert Reul die Polizeibehörden im Land per Erlass angewiesen, Kontakt mit den Städten und Gemeinden aufzunehmen, um über mögliche weitere Sicherungsmaßnahmen bei Großveranstaltungen zu beraten.

Bereits zu Silvester, an Karneval und zu den Kölner Lichtern hatte die Polizei in Köln an verschiedenen Stellen mobile Barrieren aufgestellt, um zu verhindern, dass Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit durchbrechen können.

Wallrafplatz

Der Wallrafplatz lässt sich mit Pkw und Lkw gleich von zwei Seiten aus erreichen – von der Straße Am Hof, vorbei am Heinzelmännchenbrunnen, sowie von der Straße An der Rechtschule, die am Museum für Angewandte Kunst vorbeiführt. Über den Wallrafplatz ist die Domplatte ebenerdig erreichbar, was zur Belieferung der Ladenlokale genutzt wird.

Am Hof

Die Straße Am Hof bietet den einfachsten Zugang zur Domplatte. Unmittelbar neben dem Dom-Hotel befindet sich eine Zufahrt, die direkt auf den Roncalliplatz führt. Sie wird unter anderem von Lastwagenfahrern genutzt, die Material für den Weihnachtsmarkt oder für den Aufbau von Konzertbühnen anliefern.

Kardinal-Höffner-Platz

Eher unwahrscheinlich wäre es, dass ein Fahrzeug über die Freitreppe am Kardinal-Höffner-Platz auf die Domplatte gelangt. Zunächst müssten die Kreuzblume oder der Taubenbrunnen sowie die Stufen überwunden werden – zum Domforum hin sind es allerdings lediglich drei Stufen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta