Schumachers Woche: Warum der Al-Kuds-Tag verboten werden sollte

Eine anti-israelische Demonstration zieht am Al-Kuds-Tag durch Berlin

Neulich kursierte wieder ein vertrauliches Strategiepapier der neuen Rechten. Die Botschaft der braunen Agitatoren: Sät Zweifel an der Demokratie! Präsentiert Euch als Opfer des undemokratischen Regimes! Umschmeichelt die Naiven, die glauben, die Rechten würden sich mit Sitzen in Parlamenten begnügen!

Alles Tarnung, wie Journalisten wissen. Denn nahezu täglich droht wieder ein Anonymer: Mit der Machtergreifung komme die Abrechnung. Danke für die klaren Worte.

Ja, es ist ein schwerer Eingriff in die verfassungsmäßig garantierte Chancengleichheit der Parteien, wenn der Bundestag vergangene Woche beschließt, die NPD künftig nicht mehr mit Staatsknete zu finanzieren. Aber: Das Grundgesetz darf nicht jene schützen, die es missbrauchen, um es eines Tages abzuschaffen. Womit wir beim Al-Kuds-Tag wären, erfunden 1979 von Ajatollah Chomeini, iranischer Revolutionsführer und vehementer Befürworter von Taqiyya, dem Tarnen, Tricksen, Täuschen Andersgläubiger.

Ziel des Al-Kuds-Tages: "Jerusalem von blutrünstigen Zionisten befreien." Vorbild: Imam Ali, "der siebenhundert Juden an einem Tag tötete". Inoffizieller Wortführer: die Hisbollah, die von der Arabischen Liga als Terrororganisation eingestuft wird. Sympathisanten: Deutschlands ganz Rechte.

Jedes Jahr wieder ziehen ein paar Hundert Aufgebrachte am Al-Kuds-Tag durch Berlin, Gegendemonstrationen inklusive. Und die Staatsmacht? Prüft Transparente, ob irgendwo "Tod den Juden" steht. Nein, natürlich nicht, Taqiyya. Islamverbände mahnen zart v...

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