Schumachers Woche: G20-Proteste: Niemand will von Autonomen regiert werden

Autonome liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei in Hamburg

In der Nacht, als in Hamburg die Barrikaden brannten, feierten in der Lausitz 15.000 junge Menschen beim Feel Festival unter dem Motto: Liebe, Frieden, Tanzen. Der Sänger der Berliner Band "Milliarden" rief ins Publikum, dass er jeden Polizisten verachte, der in Hamburg Dienst tut. Die Menge jubelte, welch eine verkehrte Wahrnehmung.

Die Sicherheitskräfte machen bei Stressereignissen nie alles richtig, manche schlagen vermutlich nicht ohne heimliche Genugtuung über die Stränge. Dennoch darf man diejenigen als naiv bezeichnen, die behaupten, ohne Polizei wäre alles ruhig geblieben.

Gewaltlust ausgerechnet gegen ein System, das Proteste ermöglichen will

Unsinn: Wie beim G8-Gipfel in Genua 2001, wie bei der Schlacht bei der Eröffnung der EZB-Zentrale 2015, als über Frankfurt am Main die Rauchschwaden aufstiegen, wie beim 1. Mai in Kreuzberg verstecken sich in einer großen Menge friedlicher Demonstranten mit oft berechtigter Kritik an den Mächtigen der Welt einige selbstherrliche Kriminelle, die die Basis der Demokratie verlassen, weil sie jeden Dialog verweigern.

Sie richten ihre Gewaltlust ausgerechnet gegen ein System, das Proteste ermöglichen will, die in den meisten der G20-Staaten schwierig bis undenkbar wären. Wie will man den eher diktatorisch gesinnten Staatenlenkern eine offene Demokratie vorleben, wenn Grundrechte so offenkundig missbraucht und berechtigte Kritik der Friedlichen untergepflügt wird?

Nützliche Trottel einer weltweit wachsenden Zahl von regierenden Anti-Demokr...

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