Schumacher über Heldt: "Wir haben Interesse bekundet und telefoniert"

Toni Schumacher, Vizepräsident des 1. FC Köln, hat das Interesse der Rheinländer an Hannovers Sportdirektor Horst Heldt offiziell bestätigt.

Toni Schumacher, Vizepräsident des 1. FC Köln, hat das Interesse der Rheinländer an Hannovers Sportdirektor Horst Heldt offiziell bestätigt.

"Wir haben auch mitgenommen, dass es Probleme in Hannover gibt", erklärte Schumacher am Sonntag bei Sport1. "Wir haben mit Horst Heldt das Gespräch gesucht. Wir haben Interesse bekundet und telefoniert. Herr Kind hat gesagt: 'Sprich mit ihnen.' Er hat mit uns gesprochen und ist mit dem Ergebnis zu Herrn Kind gegangen. Jetzt ist es Sache von den Verantwortlichen in Hannover."

Schumacher bezog sich mit seiner Aussage über das Betriebsklima in Hannover auf das schwierige Verhältnis zwischen Heldt und dem Aufsichtsratsmitglied Martin Andermatt.

96-Präsident Kind schob dem Wechsel allerdings einen klaren Riegel vorgeschoben: "Wenn sie erwarten, dass Hannover 96 das Kölner Problem löst, in dem wir ein eigenes Problem schaffen, dann ist das ein Modell, über das wir nicht diskutieren müssen", hatte der 73-Jährige am Freitag bei Eurosport über einen möglichen Abschied des Sportdirektors mitten in der Saison gesagt.

Am Sonntag sagte er bei Sky: "Er (Heldt, Anm. d. Red.) kommt aus Köln und hat eine Kölner Vergangenheit, deswegen habe ich den Gesprächen zugestimmt. Es ist eine Herzensangelegenheit. Er hat aber nicht gefragt, ob wir ihn freistellen würden. Wir planen mit Horst Heldt, und er wird unsere Entscheidung akzeptieren.“