Schulsanierung: Berlin schafft 55.000 neue Schulplätze

Beschmierte Wände in einer Berliner Schule (Archivbild)

Berlin.  Der Senat macht Tempo bei der Schulbauoffensive. Schon im Doppelhaushalt 2018/19 ist der Bau von 55.000 zusätzlichen Schulplätzen vorgesehen. Die Zahl der geplanten neuen Schulbauten wurde von 41 auf 51 aufgestockt. Das geht aus der Finanzplanung hervor, die am Dienstag auf der Senatssitzung beschlossen wurde. Damit können die Planungen für die Maßnahmen sofort beginnen, wenn das Abgeordnetenhaus über den Doppelhaushalt abgestimmt hat.

"Alle Maßnahmen, die die Bezirke angemeldet haben, sind auch in die Investitionsausgaben aufgenommen worden. Es fanden, und das ist eindeutig neu, keine Streichungen statt", sagte am Dienstag die Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Insgesamt stehen 185 Projekte auf der Liste, davon 51 Neubauten, die bis spätestens zum Jahr 2021 angeschoben werden sollen. Allein durch die neuen Gebäude sollen 23.732 Schulplätze entstehen. Neu hinzugekommen sind in der Planung beispielsweise ein Neubau für eine Grundschule in der Adalbert­straße in Mitte oder eine Grundschule am Fehrbelliner Tor in Spandau. Die meisten Schulbauten sind in Pankow und Lichtenberg geplant.

Weitere Plätze kommen durch Erweiterungen oder durch Reaktivierung ehemaliger Schulstandorte zustande. Zudem werden Kapazitäten durch modulare Ergänzungsbauten und Sanierungen geschaffen. Diese Plätze sind auch dringend nötig, denn die Zahl der Schüler steigt rasant. Insgesamt müssen bis zum Schuljahr 2024/25 in Berlin 86.000 neue Plätze eingerichtet werden. Schon zum neuen Schuljahr hatten vie...

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